Die Premier League ist ein Happening. Dementsprechend groß ist der Einfluss der TV-Sender auf die Liga. Pep Guardiola hat nun die Diskussion um den Spielplan neu angeheizt - und Jürgen Klopp hat geantwortet.


Es ist mitunter schon komisch, wie der Spielplan der Premier League ausgelegt wird. Jürgen Klopp stieß das vor einigen Jahren bereits sauer auf. In diesem Jahr sind Pep Guardiola und ​Manchester City die Leidtragenden. Im Dezember muss der amtierende Meister zwei Spiele binnen 48 Stunden absolvieren - ein Horrorprogramm. 


"Vielleicht sind die TV-Sender Fans von manchen Klubs", mutmaßte Guardiola auf einer Pressekonferenz am Freitag. Eine deutliche Stichelei, die nach Liverpool adressiert wird. "Aber es ist, wie es ist. Seit ich hierhin gekommen bin, ist es immer dasselbe. Die TV-Sender sind die Bosse, es geht nicht um uns", ergänzte Guardiola.


Liverpool muss zur Klub-WM


Während Manchester City zwei Spiele mit nur einem Tag Pause stemmen müssen, darf der ​FC Liverpool im Zuge des Boxing Day zumindest zwei Tage durchschnaufen. Bevorteilt sieht sich Jürgen Klopp trotzdem nicht: "Wir haben im Dezember ein Spiel mehr als City. Wie können wir da einen Vorteil haben?", wird Klopp von SPOX zitiert. Das angesprochene Spiel ist die Klub-Weltmeisterschaft in Katar, der Liverpool als Champions-League-Sieger beiwohnt. 


Die Kritik von Kollege Guardiola kann Klopp trotzdem nehmen: "Ich bin da komplett auf Citys Seite. Zwei Spiele innerhalb von 46 Stunden sollte es nicht geben. Wir hatten 2016 gegen Sunderland dieselbe Situation und das ist nicht okay. Jetzt, drei Jahre später, reden wir immer noch darüber und nichts hat sich geändert."