​Die Katze ist aus dem Sack: Markus Schubert wird seinen Jugendklub Dynamo Dresden verlassen und aller Voraussicht nach in die ​Bundesliga wechseln. Das gab die ​SGD am Donnerstagnachmittag offiziell bekannt.


Seit 2011 spielt der aktuelle U20-Nationaltorhüter bei Dynamo Dresden. Beim Zweitligisten schaffte der 20-Jährige in der vergangenen Spielzeit den Sprung zum Profi und war spätestens in der aktuellen Runde aus dem SGD-Gehäuse nicht mehr wegzudenken. Die Crux: Schuberts Vertrag läuft im Sommer aus, der Verein hatte ihm eine Frist gesetzt, bis wann er das neue Vetragsangebot annehmen müsse.


Diese ist nun verstrichen, das Torwarttalent hat dem Klub mitgeteilt, dass er Dresden verlassen und in die Bundesliga wechseln möchte. Für Dynamo doppelt bitter, da der Keeper aus der eigenen Jugend den Verein ablösefrei verlassen kann. Mit starken Leistungen hatte sich Schubert zuletzt sogar auf den ​Notizzettel des FC Bayern pariert. Der Rekordmeister soll dem Vernehmen nach mittlerweile aber Abstand genommen haben. Zu welchem Klub es Schubert im Oberhaus zieht, ist noch nicht bekannt.


Geschäftsführer Ralf Minge zeigt sich enttäuscht


"Es war unser ausdrücklicher Wunsch, dass Markus Schubert seine nächsten Schritte hier bei uns im Dynamo-Trikot geht, weil er als Sachse eine Identifikationsfigur für den Verein ist. Leider konnten wir diesen begabten Torhüter und seine Berater in den letzten zwölf Monaten mit unseren Argumenten nicht überzeugen, den auslaufenden Vertrag zu verlängern​", erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge. 

"Markus hat mich heute in einem persönlichen Gespräch darüber informiert, dass er im Sommer einen Wechsel in die Bundesliga anstrebt. Es fühlt sich wie eine Niederlage an, wenn man als Verein einen Spieler fast zehn Jahre lang ausbildet und ihn dann schon ganz am Anfang seiner Profi-Karriere verliert. Der vor fünf Jahren gemeinsam sehr konkret aufgestellte Karriereplan ist bis zum heutigen Tag voll aufgegangen. Dennoch müssen wir die Entscheidung akzeptieren und werden jetzt nach vorne schauen, um die Besetzung der Torhüterposition für die kommende Saison zu planen“, so Minge weiter.