Der Wechsel von Timo Werner zum FC Bayern München ist offenbar beschlossene Sache. Mit dem RB-Stürmer ist man sich einig, Werner soll im Sommer kommen. Knackpunkt bleibt die Ablöse - Verhandlungen zwischen dem FCB und Leipzig hat es wohl noch nicht gegeben.​


Timo Werner und der ​FC Bayern - was in den vergangenen Tagen und Wochen ein wenig wie eine Hängepartie daher kam, ist offenbar schon viel konkreter: Wie die Sportbild berichtet, seien sich der Rekordmeister und der Nationalstürmer von ​RB Leipzig längst über einen Wechsel einig. Andere Interessenten, ​wie der zuletzt ins Spiel gebrachte FC Liverpool, haben wohl keine Chance mehr auf einen Werner-Transfer.


Offen schien aber noch der Zeitpunkt der Ankunft an der Isar. Werners Vertrag läuft im Sommer 2020 aus, die Bayern könnten ihn dann ablösefrei bekommen. So ging man zuletzt etwa bei Leon Goretzka vor. Doch für Leipzig kommt das überhaupt nicht infrage, wie man mehrfach öffentlich betonte - und auch die Bayern wollen wohl eine Ablöse zahlen, um Werner sofort zu bekommen. Die öffentlich kolportierte Forderung der Bullen: rund 40 Millionen Euro.


Gemessen an heutigen Marktpreisen immer noch ein akzeptabler Deal für die Münchener. Dort soll Werner gleich drei Baustellen schließen, berichtet die Sportbild weiter. Werner gilt nämlich nicht nur als Alternative oder Ergänzung für Robert Lewandowski auf der Neun, sondern wird auch als Kandidat für beide Flügelpositionen eingeplant. Da Ribery und Robben im Sommer den Klub verlassen, will man auf den Außenbahnen noch nachrüsten.


Der Knackpunkt an der Geschichte: Verhandlungen zwischen den Klubs sollen noch nicht geführt worden sein. Während die Bayern eher weniger zahlen wollen, und 25 Millionen Euro als angemessenen Preis sehen, hofft man in Leipzig insgeheim bis zu 60 Millionen Euro einnehmen zu können. Derzeit verhält es sich offenbar nach dem Motto: Wer zuerst zuckt, zahlt mehr.


Am Ende des Tages sitzen die Bayern aber am längeren Hebel, sollte man sich tatsächlich bereits mit Werner auf einen Wechsel verständigt haben. Denn Leipzig droht ein Abgang zum Nulltarif, der FCB könnte zur Not auch noch ein Jahr warten. Je näher der Sommer rückt, desto nervöser dürfte man in Sachsen werden...