Völler stellt klar: Kein Havertz-Transfer im Sommer

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Trotz des vermeintlichen Interesses vom ​FC Bayern München wird Kai Havertz über den Sommer hinaus für Bayer Leverkusen auflaufen. Dies bestätigte Geschäftsführer Rudi Völler gegenüber der Bild

Gemeinsam mit Julian Brandt stand Havertz, der in bislang 35 Pflichtspieleinsätzen an 20 Toren direkt beteiligt war, im Fokus der Spekulationen um einen möglichen Abschied aus Leverkusen. Erst in der vergangenen Woche riefen die Verantwortlichen der Werkself angeblich eine Ablösesumme in Höhe von ​100 Millionen Euro für ihr Offensiv-Juwel auf. Vor allem der FC Bayern sei an Havertz interessiert und wolle ihn spätestens 2020 verpflichten.

Nach der 1:4-Niederlage der Leverkusener gegen 1899 Hoffenheim betonte der 19-Jährige, sich zum jetzigen Zeitpunkt ​noch keine Gedanken um seine sportliche Zukunft machen zu wollen. "Mit meinem Vertrag beschäftige ich mich erst zu Saisonende. Im Sommer weiß man mehr", so Havertz. Doch nun machte Rudi Völler unmissverständlich klar: Der gebürtige Aachener wird auch in der kommenden Saison unterm Bayer-Kreuz auflaufen.

  Will seine Topspieler um jeden Preis halten: Rudi Völler

"Kai Havertz bleibt definitiv auch über den Sommer hinaus – egal, ob wir international spielen oder nicht", sagte der 58-Jährige gegenüber Bild. Bereits im Februar betonte er, dass sich Havertz in Leverkusen wohlfühle und man aufgrund der langen Vertragslaufzeit bis 2022 ohne Bedenken mit ihm planen könne: "Kai wird im Sommer definitiv bleiben. Ganz sicher. Er fühlt sich hier wohl. Wir haben noch viel vor mit ihm", erklärte Völler zum damaligen Zeitpunkt (via transfermarkt.de). 

Mit der Endgültigkeit dieser Entscheidung dürfte vor allem Trainer Peter Bosz zufrieden sein. Der Niederländer plädierte in den vergangenen Wochen immer wieder dafür, Schlüsselspieler wie Brandt, Havertz oder auch Innenverteidiger Jonathan Tah ​über den Sommer zu halten: "Ich glaube, dass alle drei noch nicht fertig sind. Daher hoffe ich, dass sie alle drei gemeinsam noch mindestens ein Jahr bleiben. Aber als Trainer kann man nur hoffen, nicht bestimmen", sagte er kürzlich während einer Presserunde.