Wie schlimm steht es tatsächlich um Manuel Neuer? Eigentlich deutete sich ein Comeback des 32-Jährigen im Tor des ​FC Bayern München an, doch am Mittwochabend stand im Achtelfinale des DFB-Pokal schlussendlich doch Vertreter Sven Ulreich zwischen den Pfosten. Trainer Niko Kovac wagt sich noch immer nicht an eine genaue Prognose, ließ für einen Einsatz am Wochenende jedoch Zweifel bestehen.


Bereits am vergangenen Wochenende betonte Sportdirektor Hasan Salihamidzic, ​dass man "von Spiel zu Spiel" entscheiden werde, ob Neuer auf dem Platz steht oder nicht. Der ehemalige Welttorhüter laboriert an einer Handverletzung, reiste unter der Woche dennoch nach einigen Trainingseinheiten mit nach Berlin, wurde allerdings nicht für den Kader nominiert.


Wie Niko Kovac laut kicker am Freitag erklärte, werde Neuer am kommenden Wochenende "wahrscheinlich eher nicht" gegen Ex-Klub Schalke 04 auflaufen. "Die letzte Entscheidung hat immer der Spieler. Wenn er sein Okay nicht gibt, muss man das als Trainer akzeptieren."

Gerade im Hinblick auf die Achtelfinal-Partien in der Champions League gegen den FC Liverpool wolle man "kein Risiko" eingehen. "Wir müssen Schritt für Schritt schauen. Wir wollen nicht, dass es sich verschlechtert." Laut Sport Bild sei allerdings auch ein Auftritt in der Königsklasse Stand jetzt fraglich.


Geduldsprobe auch bei Robben


Das Rätselraten um Neuer geht ebenso weiter wie das Warten auf Arjen Robben. Der Niederländer fehlt aufgrund von Oberschenkelproblemen seit Dezember, eine Rückkehr ist noch immer nicht in Sicht: "Arjen fängt immer wieder an und geht dann wieder frühzeitig rein. Wie wir und Sie ihn kennen, möchte er 100 Prozent beschwerdefrei sein", so Kovac. "Das ist er im Moment nicht. Das ärgert uns auch und ihn persönlich am meisten. Wir arbeiten daran, dass wir ihn hinbekommen." Doch auch bei Robben könne er keine Auskunft über ein Comeback geben.