​Im kommenden Sommer wird der ​FC Bayern München eine Transferoffensive starten, dies kündigte der Rekordmeister auf der Jahreshauptversammlung bereits an. Ob bereits in diesem Winter Neuzugänge geplant sind, da widersprechen sich die Verantwortlichen momentan. Es spricht allerdings vieles dafür, dass im Januar etwas passiert.


"Wir haben ganz klar beschlossen, dass wir im nächsten Jahr im größeren Stile investieren werden", stellte Präsident Uli Hoeneß vor kurzem auf der Jahreshauptversammlung klar und meinte damit die Transferperiode im Sommer. Auf der Pressekonferenz vor dem ​Nürnberg-Spiel sagte auch Trainer Niko Kovac, dass er keine Wintertransfers erwarte: "Jetzt haben wir mit Alphonso Davies einen Spieler bekommen, der die Saison zu Ende gespielt hat. Stand jetzt werden wir darüber hinaus nichts machen."


Sportdirektor Hasan Salihamidzic allerdings wollte Sport1 gegenüber nichts ausschließen: "Wir halten die Augen offen. Wir werden schauen, was möglich ist", sagte er nach dem Sieg gegen den Club. "Sie wissen, wie es ist: Im Wintertransferfenster ist es schwer. Wir sind doch an einigen Sachen dran und werden versuchen, was zu machen." Schon vor wenigen Wochen hatte Salihamidzic angekündigt, im kommenden Transferfenster Spieler verpflichten zu wollen.


Der Name, der in diesem Zusammenhang momentan häufig fällt, ist Frenkie de Jong. Der Niederländer soll im Visier der Bayern stehen, möglicherweise ist auch schon ein Wechsel im Winter möglich. Zuletzt wurde berichtet, de Jong sei sich bereits mit Paris St. Germain einig, dies dementierte der Mittelfeldspieler aber bereits. "Das ist ein guter Spieler, keine Frage", sagte Salihamdzic über den 21-Jährigen und bestätigte, dass sich die Münchener mit dem Mann von Ajax Amsterdam beschäftigen.

PEC Zwolle v Ajax - Dutch Eredivisie

Frenkie de Jong steht auf dem Wunschzettel des FC Bayern


Zudem halten sich einige Gerüchte über Abgänge bei den Bayern. Beispielsweise wird Sandro Wagner angeblich vom ​VfB Stuttgart sowie Vereinen aus der Premier League umworben. Ein Wechsel des 31-Jährigen erscheint aber sehr unwahrscheinlich, denn abgesehen vom ehemaligen deutschen Nationalspieler hat der FCB keinen richtigen Mittelstürmer-Ersatz für Robert Lewandowski - und im Winter kann man einen Angreifer dieses Kalibers eher nicht finden.


Ein weiterer unwahrscheinlicher Abgang ist der von ​James Rodriguez. Der Kolumbianer macht derzeit keinen Hehl aus seiner ​Unzufriedenheit und drängt angeblich darauf, den Verein bereits nächsten Monat zu verlassen. James ist allerdings noch bis zum Sommer von Real Madrid ausgeliehen, danach besitzen die Bayern eine vergleichsweise günstige Kaufoption von 42 Millionen Euro.


Viele konkrete Gerüchte über Zu- und Abgänge gibt es derzeit nicht. Doch es kann davon ausgegangen werden, dass der FC Bayern den Markt genau beobachten und zuschlagen wird, wenn sich etwas passendes ergibt.