Benjamin Pavard gehört zu den größten Entdeckungen der Weltmeisterschaft in Russland. Der im Gegensatz zu seinen Star-Mitspielern weniger bekannte Verteidiger spielte sich fest in die Startelf von Nationaltrainer Didier Deschamps und gewann als einer der Leistungsträger den Titel. Dementsprechend groß war das Interesse an seiner Person. Aus den zuvor gehandelten Interessenten kristallisiert sich nun ein Favorit heraus.

Denn laut SWR-Informationen hat Pavard im Verlaufe der Weltmeisterschaft bereits einen Vertrag beim FC Bayern München unterschrieben! Die Gültigkeit des Arbeitspapiers beginnt ab dem Sommer 2019, ein sofortiger Wechsel ist aber auch möglich.


Es werden derzeit darüber Gespräche mit dem VfB Stuttgart geführt. Im nächsten Sommer darf Pavard jedenfalls für eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 35 Millionen Euro gehen, weshalb man mit einem sofortigen Wechsel deutlich mehr verdienen würde. 


Laut Sport 1 wird die ​Ausstiegsklausel bei einer Teilnahme an der Champions League aufgehoben. Wahrscheinlich wird man aber bei den Schwaben nicht mit diesem Szenario planen. In der Vergangenheit erklärte Sportvorstand Michael Reschke, dass man Pavard nicht mal für 50 Millionen Euro abgeben würde. Bei einem sofortigen Wechsel könnten demnach sogar mehr als ​65 Millionen Euro zusammenkommen. 


Klar sind jedenfalls folgende Punkte: Pavard wird beim FC Bayern anheuern, ob sofort oder im nächsten Jahr. Zudem wurde schon vonseiten der Stuttgarter mehrmals betont, dass man ihn noch ein weiteres Jahr in den eigenen Reihen haben möchte. Deshalb müssen die Münchner tief in die Tasche greifen, wenn sie ihn jetzt haben wollen. 


Das Interesse des deutschen Rekordmeisters ist keineswegs neu, konkret waren aus dem Inland auch Borussia Dortmund und RB Leipzig dran. Zudem musste sich der FC Bayern gegen internationale Top-Klubs wie Tottenham Hotspur, Paris Saint-Germain und Arsenal durchsetzen.


Der 22-jährige Pavard verfügt über eine herausragende Pass- und Schusstechnik und gehört zu den besten Zweikämpfern in der Bundesliga. Am weitaus besten ist er in der Innenverteidigung aufgehoben, doch er kann auch als Rechtsverteidiger und defensiver Mittelfeldspieler agieren.​​