200-Mio-Preisschild ist Quatsch - Hoeneß spricht Machtwort im Fall Lewandowski

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​Die Personalie Robert Lewandowski sorgte in den letzten Wochen für reichlich Schlagzeilen. Nachdem der Berater des Mittelstürmers den Wechselwunsch seines Mandaten öffentlich gemacht hatte, kursierten in den Medien Berichte über eine mögliche Ablösesumme für den polnischen Nationalspieler. Bayern-Präsident Uli Hoeneß räumte nun mit den Gerüchten rund um den Torjäger auf und schloss einen Verkauf kategorisch aus. 

"Robert fühlt, dass er eine Veränderung und eine neue Herausforderung in seiner Karriere braucht. Die Verantwortlichen des FC Bayern wissen darüber Bescheid", erklärte Berater Pini Zahavi Ende Mai in einem Interview mit der Sport Bild. Die Aussagen des 74-jährigen Israeli heizten die Gerüchte um einen Lewandowski-Abgang wieder an. Neben dem ​FC Chelsea, Paris Saint-Germain und ​Manchester United soll angeblich auch ​Real Madrid wieder in das Rennen um den 29-Jährigen eingestiegen sein

Polens Kapitän bei der WM: Robert Lewandowski

Dem Vernehmen nach hatten die 'Königlichen' bereits Abstand vom Bayern-Star genommen. Laut Information der spanischen Zeitung ABC Deportes hat der Champions-League-Sieger seine Bemühungen um den Ex-Dortmunder jedoch wieder intensiviert, da ​Lewandowski einen Wechsel zu den Madrilenen favorisieren soll

​​Die Sport Bild berichtete, dass die Verantwortlichen des ​FC Bayern dem Torjäger ein Preisschild von 200 Millionen Euro umgehängt haben. Am Rande der Play-off-Partie zwischen den Münchner Basketballern und Alba Berlin am Sonntagabend äußerte sich Hoeneß zu den Lewandowski-Gerüchten. "200 Mio-Preisschild ist Quatsch", stellte der Präsident klar. 

"Robert wird nicht verkauft und spielt nächste Saison bei uns. Dazu ist alles gesagt worden", erklärte der 66-Jährige amSky-Mikrofon. Ob die Spekulationen um einen Lewandowski-Abgang nach dem Machtwort von Hoeneß beendet sind, darf jedoch bezweifelt werden.