​Die Chefetage des einstigen Bundesliga-Dinos stellt sich neu auf: ​Ralf Becker wird neuer Sportvorstand beim Hamburger SV, doch Bernhard Peters ist immer noch als Sportdirektor der Hanseaten angestellt und hat einen gültigen Vertrag bis 2020. Becker befürchtet atmosphärische Störungen mit dem Kollegen in der Hansestadt. In diesem Zusammenhang sollte ein klärendes Gespräch stattfinden. Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, soll dieser Gipfel nun stattgefunden haben - mit einem klaren Ergebnis.


Am Mittwoch soll das besagte Treffen der beiden Alphatiere, die in Hamburg für den Bereich Sport zuständig sein sollen, stattgefunden haben. Ralf Becker, der neue Sportvorstand, der von Holstein Kiel an die Elbe wechselte, ist der direkte Vorgesetzte von Bernhard Peters, der seines Zeichens noch einen langfristigen Vertrag beim kommenden Zweitligisten besitzt.

Eintracht Frankfurt v Hamburger SV - Bundesliga

Nach dem Gespräch mit Ralf Becker: Ein Rücktritt von Peters scheint beim HSV im Bereich des Möglichen zu liegen.


Im Gespräch soll Becker Peters unmissverständlich klar gemacht haben, dass sein Aufgabenbereich sich um die Entwicklung der Nachwuchsspieler und Nachwuchstrainer drehen soll. Aufgaben, die also auch den HSV-Campus betreffen. Der 58-jährige Sportfunktionär habe diese Aussage zur Kenntnis genommen, wird sich mit dieser Perspektive allerdings nicht zufrieden geben wollen. In ein paar Tagen soll er auf die Offerte antworten. Derzeit wird angenommen, dass Peters seinen Rücktritt einreichen wird. Es sind also wieder einmal turbulente Tage, die sich in Hamburg ereignen. 


Der neu eingestellte Becker war in seiner Vergangenheit als Co-Trainer des Karlsruher SC aktiv gewesen. Nach einem Intermezzo beim Regionalligisten SSV Ulm wurde er Chefscout beim VfB Stuttgart, ehe er das Amt des Geschäftsführers im Bereich Sport bei Holstein Kiel übernahm. Nun scheint er der "neue starke Mann" beim ​HSV zu sein.