​Durch zwei Siege in der Relegation gegen Holstein Kiel konnte der ​VfL Wolfsburg zum zweiten Mal in Folge den Klassenerhalt erst auf den allerletzten Drücker packen. Im Sommer planen die Niedersachsen daher, sich auf allen Positionen zu verstärken. Dabei sollen auch mindestens zwei neue Angreifer in die Autostadt gelotst werden. Ein heißer Kandidat soll dabei auch Stuttgarts Stürmer Daniel Ginczek sein.


In der abgelaufenen Spielzeit zeigte sich die Offensive der 'Wölfe' oftmals ohne Durchschlagskraft. In 34 Spielen gelangen den Niedersachsen nur kümmerliche 36 Treffer. Nur drei Teams waren noch harmloser und zwei davon mussten den Gang in die zweite Liga antreten. Im Winter ließen die Wolfsburger dann auch noch ihren Torjäger Mario Gomez an den ​VfB Stuttgart ziehen. Sein designierter Nachfolger Divock Origi konnte derweil nicht überzeugen und kam lediglich auf sechs Treffer in der Liga.


In der kommenden Saison wird der Belgier dem VfL ohnehin nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Stürmer, dessen Leihe vom FC Liverpool ausläuft, sucht sich derzeit einen neuen Verein. Gesucht ist also ein Spieler, der in der Offensive für mächtig Wirbel sorgen kann. Nach Informationen des Sportbuzzer soll es ​Trainer Bruno Labbadia dabei vor allem Daniel Ginczek angetan haben. Dabei soll der 52-jährige Cheftrainer laut der Wolfsburger Allgemeinen bereits in der Vergangenheit beim ehemaligen Manager Olaf Rebbe um eine Kontaktaufnahme gebeten haben.


Der bullige Angreifer war in der Vergangenheit zwar von vielen Verletzungen geplagt, konnte aber in der vergangenen Saison in der Rückrunde sein Können wieder regelmäßig unter Beweis stellen. Dabei konnte der 27-Jährige sieben Treffer beisteuern. Eine fast schon wichtigere Rolle nimmt der Deutsche bei den Schwaben jedoch beim Spiel gegen den Ball ein. Ginczek läuft die Abwehrreihen unermüdlich an und ist ein Meister im Verschieben. 


Der 1,91-Meter-Hüne hat bei den Stuttgartern jedoch noch einen Vertrag bis 2020 und steht auch beim VfB-Coach Tayfun Korkut hoch im Kurs. Um den gebürtigen Arnsberger also nach Wolfsburg zu locken, müsste der VfL eine ordentliche Ablösesumme auf den Tisch legen. Finanziell stehen die Schwaben jedoch aktuell so gut da wie lange nicht und dürften nicht darauf angewiesen sein, gegen ihren Willen einen Spieler abzugeben. Darüberhinaus zeigte der Angreifer zuletzt eine große Verbundenheit zum Traditionsverein.