Das DFB-Pokalfinale war für Mats Hummels an Tragik nicht zu überbieten: Viermal in Folge verlor der Innenverteidiger des FC Bayern ein Endspiel um den Pokal. Seine Probleme hatte er immer wieder mit Gegenspieler Ante Rebic, der Hummels läuferisch ein ums andere Mal düpierte.


Mit 1:3 hatte der FC Bayern am Samstagabend gegen Eintracht Frankfurt ​das Nachsehen. In der turbulenten Anfangsphase war Mats Hummels noch einer der Defensivspieler, die sich um Ordnung bemühten. Gegen den sensationell aufspielenden Ante Rebic hatte Hummels aber letzten Endes unübersehbare Nachteile.

„Rebic ist wie ein Pfeil, er nimmt mir bestimmt zwei, drei Meter ab. Er ist jedem von uns irgendwo mal weggelaufen“, wird Hummels im kicker zitiert. Bezeichnend war die Szene vor dem 2:1 für ​Frankfurt, als Rebic dem deutschen Nationalverteidiger davonflitzte. „Ich habe auch überlegt, ob ich Vollgas in den Zweikampf reinspringen soll, glaube aber, dass es dann Rot gibt, wenn ich ihn treffe.“


Auch das 1:3 aus Münchner Sicht war für Hummels bitterer Natur. Mijat Gacinovic begab sich über 60, 70 Meter auf die Reise und vollendete schließlich zum Endstand. Obwohl sich Hummels in jenem Fall sogar über den halben Platz vorführen lassen musste, hielt der 29-Jährige tapfer bis zum Ende durch – letztlich vergebens.