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International

2022 kommt! Und so starten die großen europäischen Ligen ins neue Jahr

Malte Henkevoß
Wie hier in Dortmund werden die Tribünen der Bundesliga am Anfang des Jahres erst mal leer bleiben.
Wie hier in Dortmund werden die Tribünen der Bundesliga am Anfang des Jahres erst mal leer bleiben. / Mika Volkmann/GettyImages
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Das neue Jahr wirft seine Schatten voraus, 2022 ist fast hier. Das Jahr der Winter-WM, ein weiteres Jahr der Corona-Pandemie. Doch wir können es auch kaum erwarten, dass endlich wieder regelmäßig gespielt wird, die Winterpause ist fast vorüber! Wir sagen euch, wann es in den großen Ligen weiter geht und worauf ihr euch zum Jahresstart freuen könnt:


Bundesliga

Der FC Bayern hat nach diesem Ergebnis gegen Borussia Mönchengladbach einiges gutzumachen.
Der FC Bayern hat nach diesem Ergebnis gegen Borussia Mönchengladbach einiges gutzumachen. / INA FASSBENDER/GettyImages

Die deutschen Fans müssen verhältnismäßig lange auf den Beginn der Rückrunde warten. Während manch andere europäische Liga teils sogar an den Weihnachtstagen spielt, gönnen sich die Bundesliga-Profis eine ordentliche Weihnachtspause, die in diesem Jahr bis zum 7. Januar 2022 anhält.

Dann geht es jedoch mit einem Kracher wieder los: Der FC Bayern empfängt Borussia Mönchengladbach und will sich für das blamable Pokal-Aus gegen die Fohlen revanchieren, die ihrerseits eine Menge tun müssen, um nicht weiter im Tabellenkeller zu hängen.

In der Samstagskonferenz am 8. Januar sticht vor allem die Partie Leverkusen gegen Union Berlin heraus, zwei Mannschaften, die augenscheinlich ums europäische Geschäft kämpfen. Am Samstagabend empfängt dann schließlich Eintracht Frankfurt den BVB.

Am Sonntag ist dann vor allem der VfL Wolfsburg gefordert. Im Duell beim direkten Tabellennachbarn und Namensvetter VfL Bochum gilt es für Florian Kohfeldts Team, endlich was zu reißen.

Außerhalb des Sportlichen bleibt auch die Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland ein wichtiges Thema, da diese mit der Hoffnung verknüpft ist, dass die verhängten Geisterspiele hoffentlich nicht zu lange andauern.

Premier League

Beim letzten Aufeinandertreffen zwischen Manchester City und Arsenal war Ilkay Gündoğan erfolgreich.
Beim letzten Aufeinandertreffen zwischen Manchester City und Arsenal war Ilkay Gündoğan erfolgreich. / Catherine Ivill/GettyImages

Corona ist in England noch mal ein anderes Thema als in Deutschland. Regelmäßig kommt es momentan im ohnehin schon engen Terminplan der Premier League zu Spielabsagen. Das gilt leider auch für den ersten Spieltag im neuen Jahr, der frühestmöglich bereits am Neujahrstag beginnt. Die Partie zwischen Leicester City und Norwich wurde bereits gestrichen.

An selbigem Tag findet auch ein direktes Duell zweier Top-Six-Klubs statt, Tabellenführer Manchester City reist nach London zum FC Arsenal und hat die Chance, den Vorsprung auf die Konkurrent weiter auszubauen. Außerdem spielen die Spurs am ersten Tag des neuen Jahres beim FC Watford.

Am 2. Januar findet dann das Topspiel des Spieltags statt: Chelsea empfängt Liverpool. Die beiden Ex-Mainzer und Ex-Dortmunder Thomas Tuchel und Jürgen Klopp im direkten Duell, der Verlierer wird wohl den Anschluss an City und den Gegner am Sonntag verlieren. Es geht also um eine ganze Menge.

Selbiges gilt für Manchester United. Die Red Devils starten am Montag, dem 3. Januar, gegen die Wolves in das neue Jahr und hoffen, den Aufwärtstrend unter Ralf Rangnick mit ins neue Jahr zu nehmen.

La Liga

Karim Benzema thront mit den Königlichen über dem Rest von La Liga.
Karim Benzema thront mit den Königlichen über dem Rest von La Liga. / Juan Manuel Serrano Arce/GettyImages

Auch Spanien ist fußballerisch ein Frühstarter, La Liga startet am 2. Januar ins neue Jahr. An ebenjenem sind auch bereits die beiden großen Hauptstadtklubs im Einsatz, allerdings unter unterschiedlichen Vorzeichen.

Real Madrid kann mit dem ersten Spiel des Jahres gleich vorlegen. Auswärts beim 16. Getafe gilt es, an die Leistungen aus dem Vorjahr anzuknüpfen, um den Weg zur nächsten Meisterschaft nicht zu gefährden. Der nächste Konkurrent FC Sevilla tritt am folgenden Montag bei Cádiz an.

Atlético hingegen ist aktuell sogar nur die Nummer drei in der Hauptstadt. Überraschungsklub Rayo Vallecano ist ebenfalls in einem Viertel der Hauptstadt beheimatet und steht mit Rang vier gar einen Platz vor den Rojiblancos. Mit einem Sieg kann Atleti immerhin dies geraderücken. In Richtung Spitze ist jedoch selbst dann eine Menge Luft nach oben.

Abschließen wird den Sonntag der FC Barcelona, der auf der Lieblingsinsel der Deutschen bei RCD Mallorca zu Gast ist. Vielleicht kann ein wenig Ferienatmosphäre den corona-gebeutelten Katalanen weiterhelfen, um die Saison zumindest mit Anstand zu Ende zu bringen.

Serie A

Nach oben soll es gehen für Leonardo Bonucci und Juventus Turin gegen SSC Neapel.
Nach oben soll es gehen für Leonardo Bonucci und Juventus Turin gegen SSC Neapel. / Giuseppe Bellini/GettyImages

Vollgepackt mit allen Klubs der heimischen Liga geht die Serie A am Donnerstag, den 6. Januar (Dreikönigstag, Feiertag in Italien) wieder los. Von 12.30 Uhr mittags bis zum Abpfiff gegen 22.30 Uhr abends ist der ganze Tag voll mit dem italienischen Calcio.

Eingeleitet wird der Spieltag von Tabellenführer Inter Mailand, der zur Mittagszeit bei Bologna zu Gast ist. Mit aktuell vier Punkten Vorsprung auf Stadtrivale Milan hat Inter eine gute Ausgangsposition und kann in Bologna nun die Konkurrent unter Druck setzen.

Apropos Milan: Die Rossoneri bekommen es um 18.30 Uhr mit José Mourinho und der AS Rom zu tun. Sicherlich kein einfaches Spiel, allerdings hat die Roma auch in dieser Saison nicht wirklich in Form gefunden, steht aktuell auf Rang sechs.

Das Spitzenspiel findet dann am Abend statt: Juventus Turin empfängt SSC Neapel. Juve hat sich nach reichlich krisenreichen Zeiten wieder etwas ins Rampenlicht gespielt, steht allerdings weiterhin vier Punkte hinter den Champions-League-Rängen und satte zwölf Punkte hinter Inter auf Rang eins. Sollte die alte Dame gegen Napoli gewinnen, wäre der Anschluss an die Top Four immerhin wiederhergestellt. Was dann nach oben noch geht, wird die Mannschaft dann in den Folgewochen zeigen.

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