2. Liga statt internationales Geschäft? Hertha an Heidenheim-Held dran

Hertha BSC befindet sich bereits in der intensiven Phase der Kaderplanung. Insbesondere im Mittelfeld gilt es Verstärkungen zu finden. Aktuell soll der Hauptstadt-Klub an Kevin Sessa dran sein.
Kevin Sessa soll bei Hertha BSC auf der Liste stehen.
Kevin Sessa soll bei Hertha BSC auf der Liste stehen. / Sebastian Widmann/GettyImages
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Nach dem klar verpassten Wiederaufstieg benötigt die Hertha Verstärkungen, um in der kommenden Saison die Mission mit ein wenig Verspätung erfüllen zu können. Insbesondere im Mittelfeld sollen neue Kräfte her. Mit Diego Demme soll bereits alles klar sein, jedoch stehen weitere Akteure auf der Liste. Nachdem zuletzt Michael Cuisance gehandelt wurde, führt die Spur jetzt zu Kevin Sessa.

Laut Informationen des kicker und von Sky sind die Berliner am Heidenheimer Mittelfeld-Allrounder interessiert. Dem nur bis Juni 2024 gebundenen Sessa liegt zwar seit Januar ein Vertragsangebot vom letztjährigen Aufsteiger vor, jedoch zögert er noch, dieses auch anzunehmen. Neben den Berlinern sollen auch andere Klubs den 23-Jährigen in den Fokus gezogen haben.

Sessa schießt Heidenheim in die Conference League: Folgt nun der Abschied?

Ob sich ein solcher Deal für Sessa aber lohnen würde, ist ungewiss. Immerhin hat er sich gerade erst gegen Saisonende in die Startelf gespielt und in den letzten sechs Spielen drei Tore erzielt. Demnach war Sessa entscheidend daran beteiligt, dass sich Heidenheim letztlich sogar für die Conference League qualifizieren konnte. Mit einem Wechsel nach Berlin vergibt er nicht nur die Chance, in der kommenden Saison Bundesliga zu spielen, sondern verpasst auch die Möglichkeit, sich international zu beweisen.

Dabei ist aber natürlich anzumerken, dass sich das Blatt schnell wenden kann. Die Stadt Berlin und der Verein Hertha BSC sind natürlich auch klangvoller als Heidenheim und bietet wohl auch finanziell eine bessere Perspektive.

Sollte es mit dem Wechsel klappen, wäre das Thema Cuisance laut kicker-Angaben allerdings keineswegs vom Tisch. Vielmehr dürfte es für Leihspieler Aymen Barkok eng werden. Dieser hat verletzungsbedingt die nötige Anzahl an Einsätzen verpasst und steht folgerichtig vor einer ungewissen Zukunft. Gut möglich, dass es für ihn erstmal wieder nach Mainz zurückgeht.


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