1. FC Köln

1. FC Köln: Die voraussichtliche Aufstellung gegen OGC Nizza

Philipp Geiger
Muss nicht nur auf Kapitän Jonas Hector verzichten: Steffen Baumgart
Muss nicht nur auf Kapitän Jonas Hector verzichten: Steffen Baumgart / Alex Grimm/GettyImages
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In der Europa Conference League kämpft der 1. FC Köln am Donnerstagabend (Anpfiff 21 Uhr) um den Einzug in die K.o.-Phase. Im letzten Gruppenspiel gegen den OGC Nizza braucht die Mannschaft von Steffen Baumgart einen Heimsieg, um international zu überwintern. Das Hinspiel im September endete mit einem 1:1-Unentschieden.

"Wenn wir sehen, was Nizza im Sommer an Veränderungen im Kader unternommen hat, war es für mich klar, dass sie einen Moment brauchen", erklärte Baumgart am Mittwochnachmittag vor versammelter Presserunde. Mittlerweile habe sich der Tabellenzehnte der Ligue 1 stabilisiert und spiele einen guten Fußball. Der FC-Coach geht deshalb davon aus, "dass sie stärker auftreten werden als im Hinspiel. Wir spielen meiner Meinung nach gegen die beste Mannschaft dieser Gruppe", betonte der Übungsleiter.

Im letzten Gruppenspiel will sich Baumgart jedoch in erster Linie auf die eigenen Stärken konzentrieren. "Wir spielen unseren Fußball, wollen nach vorne spielen und alles andere werden wir sehen", gab der Ex-Profi zu Protokoll. Der Einzug in die K.o.-Phase sei das große Ziel. "Dafür werden wir alles geben und freuen uns alle auf das Spiel", so der Cheftrainer.

Kreuzbandverletzung bei Dietz - Uth fällt bis zur Winterpause aus

Verzichten muss Baumgart am Donnerstagabend auf Dimitrios Limnios (Kreuzbandriss), Dejan Ljubicic (Innenbandriss Knie), Tim Lemperle (Rückstand nach Sprunggelenksverletzung), Sebastian Andersson (Knieverletzung), Mark Uth (Schambeinprobleme), Jonas Hector (Fußverletzung) und Florian Dietz, der sich am Wochenende beim 1:1-Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim eine Kreuzbandverletzung zugezogen hat.

Positive Nachrichten gibt es derweil von Jeff Chabot, Jan Thielmann und Mathias Olesen, die nach überstandenen Verletzungen wieder zur Verfügung stehen. "Alle drei werden, wenn überhaupt, später ins Spiel reinkommen. Sie sind aber gut im Training", erklärte Baumgart, der auch auf Ellyes Skhiri zurückgreifen kann. Nach seinem im letzten Gruppenspiel erlittenen Jochbeinbruch wird der Sechser mit einer schützenden Gesichtsmaske spielen.

Die voraussichtliche Köln-Aufstellung gegen OGC Nizza

Traf im Hinspiel: Steffen Tigges
Traf im Hinspiel: Steffen Tigges / NICOLAS TUCAT/GettyImages

TW: Marvin Schwäbe - Zwischen den Pfosten steht wie gewohnt der Ex-Hoffenheimer.

RV: Benno Schmitz - Auf der Rechtsverteidiger-Position könnte Schmitz den Vorzug vor Kingsley Schindler erhalten.

IV: Luca Kilian - Nachdem der Innenverteidiger am Wochenende gesperrt zuschauen musste, kehrt er voraussichtlich wieder in die Anfangsformation zurück.

IV: Timo Hübers - Neben Kilian wird auch der 26-Jährige im Abwehrzentrum erwartet. Nikola Soldo stellt eine Alternative für beide Innenverteidiger-Positionen dar.

LV: Kristian Pedersen - In Abwesenheit von Kapitän Hector übernimmt der dänische Neuzugang die linke Abwehrseite.

ZM: Eric Martel - "Das sind genau die Momente, für die wir Fußball spielen, wenn es um Alles oder Nichts geht", betonte der Youngster auf der Pressekonferenz. "Insbesondere mit den Fans im Rücken wird das morgen ein richtig geiles Spiel."

ZM: Ellyes Skhiri - Laut Baumgart hat der tunesische Nationalspieler mit seiner Gesichtsmaske keine Probleme. Daher dürfte einem Startelfeinsatz nichts im Wege stehen.

RA: Linton Maina - Der Neuzugang aus Hannover soll auf der rechten Außenbahn Betrieb machen.

OM: Ondrej Duda - Im offensiven Mittelfeld hält der 27-Jährige die Fäden in der Hand.

LA: Florian Kainz - Gegen die TSG Hoffenheim erzielte der Österreicher seinen fünften Saisontreffer.

MS: Steffen Tigges - Komplettiert wird die Startelf voraussichtlich durch den Ex-Dortmunder, der im Hinspiel den Führungstreffer erzielt hat.

1. FC Köln gegen OGC Nizza: Voraussichtliches Spielsystem

Am Donnerstagabend dürfte Baumgart seine Mannschaft zunächst im 4-2-3-1-System auflaufen lassen. Bei Bedarf könnte der Übungsleiter die Formation etwas offensiver (4-1-3-2) ausrichten.


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