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1. FC Köln Aufstellung: So könnte der FC gegen Eintracht Frankfurt spielen

Oct 17, 2020, 2:52 PM GMT+2
Markus Gisdol
Erwartet gegen die Eintracht eine Leistungssteigerung: FC-Trainer Markus Gisdol | Frederic Scheidemann/Getty Images
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Nach drei Spieltagen ist der 1. FC Köln sieg- und punktlos. Gegen Eintracht Frankfurt könnte Markus Gisdol deshalb einige Veränderungen in der Startformation vornehmen.

Diese Länderspielpause war für alle Beteiligten des 1. FC Köln bitter nötig. Die Domstädter sind saisonübergreifend seit 13 Bundesligaspielen sieglos, mit möglichst freien Köpfen soll diese Serie alsbald gestoppt werden. Ob diese Aufgabe gegen Eintracht Frankfurt gelingt, ist jedoch ob des Höhenflugs der Adler, die saisonübergreifend nur 3 der letzten 13 Bundesligaspiele verloren haben, zweifelhaft.

Mut macht FC-Trainer Markus Gisdol das Personal: "Tempo ist ein wichtiges Element im Fußball. Einige Spieler, die dieses Element mitbringen, haben uns in den ersten Spielen gefehlt. Aber jetzt haben wir fast den kompletten Kader wieder zusammen", sagte der 51-Jährige auf der Pressekonferenz am Donnerstag, "daraus wollen wir Kapital schlagen."

Besonders Neuzugang Marius Wolf sprach Gisdol ein Lob aus, der Außenbahnspieler habe "gut trainiert" und sich "gut integriert". Bezogen auf den Kader für dieses Wochenende sei Eigengewächs Ismail Jakobs für die Offensive wieder "eine Alternative", in der Defensive seien Innenverteidiger Jorge Meré und Rechtsverteidiger Benno Schmitz wieder einsatzbereit. Fehlen werden dagegen Jonas Hector, Marco Höger und Sava Cestic, bei Ondrej Duda dürfte sich ein Einsatz kurzfristig entscheiden.

Ungeachtet dessen fordert Gisdol einen mutigen Auftritt seiner Mannschaft: "Frankfurt ist sehr gewachsen. Die Mannschaft spielt sehr köperbetont und physisch gut aufgestellt. Da müssen wir in den Zweikämpfen richtig dagegenhalten." Gefordert ist also das Gegenteil der Leistung, die die Mannschaft im Rhein-Derby gegen Borussia Mönchengladbach (1:3) vor der Länderspielpause erbracht hat. Gegen die Fohlen agierte der FC zu zaghaft, die Defensive konnte nach Belieben ausgehebelt werden und im Angriff fehlte der Mut.

Rückkehr zum 4-2-3-1?

Gisdol dürfte wieder zur Viererkette zurückkehren und auf ein 4-2-3-1 setzen. Erwartet wird, dass sich die Abwehr vor Keeper Timo Horn aus Schmitz, Sebastiaan Bornauw, Rafael Czichos und Noah Katterbach zusammensetzt. Im defensiven Mittelfeld dürfte Salih Özcan ob der Verletzungen von Hector und Höger neben Ellyes Skhiri beginnen, wenngleich auch Elvis Rexhbecaj in die Startformation rücken könnte. In der offensiven Dreierreihe werden derweil Wolf, Duda und Jakobs hinter Stürmer Sebastian Andersson erwartet.

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