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Polanski wackelt: Gladbach-Boss gibt vielsagende Antwort auf Trainerfrage

Eugen Polanski konnte in seiner bisherigen Zeit als Coach von Borussia Mönchengladbach nur bedingt überzeugen. Sportdirektor Rouven Schröder wich nun der Trainerfrage aus.
Eugen Polanski steht bei der Borussia womöglich vor dem Aus
Eugen Polanski steht bei der Borussia womöglich vor dem Aus | picture alliance/GettyImages

Nach dem 0:0 gegen den VfL Wolfsburg hat Borussia Mönchengladbach den Klassenerhalt in der Bundesliga so gut wie sicher. Aus den verbleibenden drei Spielen gegen den BVB, Augsburg und Hoffenheim genügt den Fohlen ein Sieg, um auch rechnerisch sicher in der Liga zu bleiben. Verantwortliche und Fans haben dennoch keinen Grund, ein zufriedenes Saisonfazit zu ziehen.

Trainer Eugen Polanski konnte bei der Borussia nach seinem Amtsantritt für einen kleinen Aufwind sorgen, doch dieser ist schnell wieder verflogen. Daher steht der 40-Jährige seit Wochen in der Kritik - und muss folglich um seinen Job bangen.

Zwar hatte Sportdirektor Rouven Schröder in der jüngeren Vergangenheit betont, bis zum Saisonende an Polanski festzuhalten. Schröder verzichtete nun aber erneut darauf, sich mit Blick auf die kommende Spielzeit zu seinem Coach zu bekennen.

Angesprochen auf einen möglichen Trainerwechsel im Sommer, antwortete Schröder gegenüber Sport1 vielsagend: "Es geht nicht um Eugen Polanski, es geht um Borussia Mönchengladbach und dass wir in Zukunft erfolgreich sind. Das möchte Eugen genauso wie wir. Der gesamte Verein möchte sich besser aufstellen."

Polanski spricht Klartext: Es fehlen die "Arschlöcher"

Schröder hielt ihm zwar zugute, sich auf der Mitgliederversammlung am Montag der Kritik gestellt zu haben. Dort betonte Polanski, auch in der kommenden Saison gerne Trainer der Borussia zu sein, nahm aber auch mit Blick auf den aktuellen Kader kein Blatt vor den Mund.

"Mir persönlich fehlt ein bisschen die Gier auf Erfolg. Wir haben sehr liebe Spieler. Wir brauchen aber auch ein paar Arschlöcher in der Mannschaft", forderte Polanski offen und gab zu, dass ihn die Mannschaft "tagtäglich an den Rand des Wahnsinns" bringe.

"Daran sieht man, was Eugen für ein Typ ist. Er ist aus echtem Holz geschnitzt", kommentierte Schröder Polanskis brisante Aussagen. Ob er sich mit seiner Wortwahl aber mit Blick auf seine persönliche Zukunft wirklich einen Gefallen getan hat, ist zu bezweifeln.


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