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Polanski verwundert mit seiner Einordnung - nach Heim-Remis gegen Mainz

Im Heimspiel gegen Mainz verpasst die Borussia einen Sieg – zur grundsätzlichen Verwunderung des eigenen Trainers.
Eugen Polanski während des Heimspiels gegen Mainz
Eugen Polanski während des Heimspiels gegen Mainz | picture alliance/GettyImages

Auch im vierten Spiel in Folge bleibt Borussia Mönchengladbach sieglos, weiterhin ist der Klassenerhalt zwar in greifbarer Nähe, aber eben noch immer nicht sicher. Mit noch vier offenen Spieltagen ist alleine diese rechnerische Realität auch eine ebenso bittere.

Zur ganzen Wahrheit gehört natürlich, dass Mainz 05 am Sonntagabend erst spät in der Nachspielzeit und durch einen Elfmeter zum 1:1-Ausgleich kam. Dieser war allerdings nicht wirklich unverdient, zeigte sich die Fohlenelf vor allem in der zweiten Halbzeit und insbesondere in den letzten 20 bis 30 Minuten äußerst passiv – ausgerechnet bei einem Heimspiel und der Aussicht auf den schlussendlich wohl rettenden Dreier.

Polanski glaubte gar nicht erst an einen Gegentreffer

Umso mehr sorgte die anschließende Einordnung von Eugen Polanski für Verwunderung. Trotz mancher falscher Entscheidungen, bei denen er sich vor allem auf mögliche Kontersituationen bezog, hatte der Trainer "eigentlich nie das Gefühl, dass wir ein Gegentor kassieren". Seine Mannschaft habe er "sehr, sehr stabil" und "sehr, sehr präsent in der Box" gesehen.

"Und dann passiert das halt mit der Elfmeter-Szene, die uns dann am Ende zwei Punkte klaut, wofür wir selbst verantwortlich sind. Dementsprechend ist es extrem schwierig vom Spielverlauf, das so zu verarbeiten", so Polanski weiter.

Giovanni Reyna, Franck Honorat
Enttäuschte Gladbacher nach dem späten Ausgleich der Gäste | Christian Verheyen/GettyImages

Das Gefühl des Borussia-Trainers passte aber kaum zu den Fakten: Nach dem ersten Wechsel in der 66. Spielminute (Franck Honorat kam für Hugo Bolin) hatten die Gastgeber nur noch etwa 20 Prozent an Ballbesitz und keinen einzigen Torschuss mehr (via Rheinische Post). Auch auf die gesamte zweite Halbzeit gesehen fallen diese Werte (27 Prozent an Ballbesitz und drei Schüsse) kaum besser aus.

Zudem wurde Polanski darauf angesprochen, ob es auf die letzten Spiele nicht wichtig sei, dass sich die Borussia auch spielerisch nochmal steigert. "Über diese Frage muss ich erst einmal nachdenken. Denn am Ende ist es doch so: Gewinnen wir dieses Spiel 1:0, stellst du mir diese Frage definitiv nicht", so die Antwort des 40-Jährigen.

Seine Mannschaft habe gegen Mainz zwar nicht den besten, aber "mit Sicherheit auch nicht den schlechtesten" Fußball gezeigt.


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