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Polanski mit überraschender Ansage: Neuhaus vor Gladbach-Comeback?

Die aktuelle Personallage bei der Fohlenelf könnte Florian Neuhaus wieder in den Kader spülen. Ein Szenario, das Eugen Polanski keineswegs ausschließt – ganz im Gegenteil.
In der Vorbereitung bekam Florian Neuhaus den ein oder anderen Einsatz
In der Vorbereitung bekam Florian Neuhaus den ein oder anderen Einsatz | Jan Fromme - firo sportphoto/GettyImages

In der Saisonvorbereitung mischte Florian Neuhaus noch beim ein oder anderen Testspiel mit. Zum einen, weil er schlichtweg eine von zwischenzeitlich noch nicht ganz so vielen einsatzbereiten Optionen für das Mittelfeldzentrum war und zum anderen wohl auch in der Hoffnung, manch ein Verein könnte doch noch ein nachhaltiges Interesse an ihm entwickeln.

Dazu ist es aber nicht gekommen. Selbst wenn es Interessenten gab, schien sich nie eine konkrete Annäherung zu entwickeln. Nicht zuletzt ist auch das Jahresgehalt von satten vier Millionen Euro ein Anreiz in einem schlichtweg bestehenden Arbeitsvertrag, der Neuhaus zu einem erneuten Verbleib bei Borussia Mönchengladbach geführt hat. Doch wie geht es nun mit ihm weiter?

Bei der 0:3-Niederlage gegen RB Leipzig stand Neuhaus gar nicht erst im Kader. Philipp Sander und Kevin Stöger standen in der Startelf, der eingewechselte Mathieu Nguefack und Enzo Leopold saßen als weitere Zentrumsspieler auf der Bank. Nun haben, abseits des eingewechselten 18-jährigen Nguefack, aber die aufgezählten Akteure nicht gerade Eigenwerbung betreiben können. Könnte das nochmal eine Chance für den Spitzenverdiener der Fohlenelf bedeuten?

Polanski deutlich: Startelf grundsätzlich auch für Neuhaus denkbar

"Alle, die bei uns mittrainieren, kommen für den Spieltagskader und tatsächlich auch für die Startelf infrage", betonte Eugen Polanski auf eine entsprechende Nachfrage der Rheinischen Post die offene Ausgangslage. Eine vorzeitige Entscheidung wollte der Cheftrainer vor dem Heimspiel gegen die SV Elversberg also ausschließen. Das kann er wohl auch gar nicht, fallen mit Leopold, Zento Uno und Jens Castrop doch gleich drei Spieler aus, die im Mittelfeldzentrum aufspielen können. Dadurch rückt auch Neuhaus ganz automatisch und ohne großes Zutun näher heran.

Nun findet sich der zehnfache Nationalspieler in einer Situation, auf die er womöglich gar spekuliert hat. Plötzlich könnte der er, dem vermutlich schon ein Stammplatz auf der Tribüne des ista-Borussia-Parks zugewiesen wurde, wieder zum Einsatz kommen. Und dann ist klar: Überzeugt Neuhaus, könnte Polanski weiterhin auf ihn setzen. Vielleicht nicht als jemand, der immer mal wieder in der Startelf steht – aber zumindest als eine der ersten Wechseloptionen.

Grundsätzlich denkbar ist dieser Ansatz, das ergibt sich zuweilen schon durch die Personallage. Dass Polanski sogar die Startelf als grundsätzlich denkbares Szenario beschreibt, dürfte trotzdem weitaus mehr Theorie als Praxis sein. In den Kader wird Neuhaus gegen Elversberg wohl rücken, das zeichnet sich soweit ab. Dann liegt es aber weniger an ihm als an seinen Teamkollegen auf dem Platz, ob er auch zum Einsatz kommen wird.


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