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Nach Leopold-Schock: Wird dieser Gladbach-Youngster zur Mittelfeld-Lösung?

Mit Mathieu Nguefack hat Gladbach ein spannendes Mittelfeld-Talent in den eigenen Reihen. Nach der Verletzung von Enzo Leopold könnte er zeitnah in den Fokus rücken.
Mathieu Nguefack könnte es sogar in die Startelf ziehen
Mathieu Nguefack könnte es sogar in die Startelf ziehen | Christian Verheyen/GettyImages

Erst in diesem Sommer war Enzo Leopold von Hannover 96 zur Fohlenelf gewechselt, sollte unter Eugen Polanski eine prominente Rolle im zentralen Mittelfeld übernehmen. Nun muss der 26-Jährige einige Monate mit einem Kreuzbandriss aussetzen (90min berichtete). Ein großer Rückschlag für Borussia Mönchengladbach.

Doch so groß der Ärger und der Frust über diese im doppelten Sinne schwerwiegende Verletzung auch sein mag, so muss sich die Borussia nun auf eine andere Frage fokussieren: Wie soll das Mittelfeld-Zentrum nun aufgestellt werden?

An Optionen mangelt es Polanski zumindest in der Theorie nicht. Bei der 0:3-Niederlage bei RB Leipzig starteten Philipp Sander und Kevin Stöger zusammen, hinterließen dabei aber keinen guten Eindruck. Während ein Startelf-Einsatz für Zento Uno vermutlich noch zu früh kommt, könnte theoretisch auch über Florian Neuhaus nachgedacht werden. Doch der 29-Jährige spielt in den Planungen am Niederrhein eigentlich gar keine Rolle mehr.

Mit Nguefack rückt auch ein Youngster in den Fokus – Startelf gegen Elversberg?

Umso mehr scheint nun Mathieu Nguefack in den Fokus zu rücken. Schon gegen Leipzig wurde der 18-Jährige für die letzte halbe Stunde eingewechselt. Er war in der zweiten Halbzeit einer der ganz wenigen Gladbach-Akteure, die noch positiv auffielen. In den Zweikämpfen zeigte er sich bissig und souverän, überzeugte auch mit einer guten Passsicherheit. "Sein Einsatz war kein Geschenk, sondern durch Leistung verdient. Wir wollten mit ihm mehr Stabilität gewinnen, das hat er gut hinbekommen", gab es auch ein entsprechendes Lob von Polanski.

Der Cheftrainer der Fohlenelf muss sich vor dem Heimspiel gegen die SV Elversberg also entscheiden. Entweder er setzt ein weiteres Mal auf die Routine-Karte und somit auf das Duo aus Sander und Stöger, wie bereits gegen RBL. Oder aber er gibt dem jungen Nguefack eine Chance und lässt ihn sogar von Beginn an aufspielen. Zumindest zum nächsten Spieltag dürfte das die Entscheidung sein, die sich angesichts des Ausfalls von Leopold stellt.


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