Steht Said El Mala am Samstag zum letzten Mal für den 1. FC Köln auf dem Platz? Das Auswärtsspiel beim FC Bayern könnte das Abschiedsspiel für den 19-jährigen Offensivstar werden, der nach nur einer Saison für die Geißböcke eigentlich nicht mehr zu halten ist.
Bislang hielt sich besonders das Interesse von Brighton & Hove Albion wacker, das schon in den vergangenen beiden Transferfenstern versucht hatte, El Mala zu verpflichten. Der Effzeh lehnte die Angebote aus England aber vorerst ab, da El Mala einen Vertrag bis 2030 ohne Ausstiegsklausel hat. Am Geißbockheim ist dennoch jedem klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis El Mala weiterzieht. Immerhin soll er dem 1. FC Köln dann eine Rekordablöse bescheren.
Zwar hat sich der Spieler mit Brighton wohl bereits auf einen Wechsel sowie auf die Konditionen, darunter ein Gehalt von bis zu vier Millionen Euro, geeinigt. Ein Abgang im Sommer scheint trotzdem noch lange nicht fix zu sein. Das liegt offenbar daran, dass die Vertreter des Premier-League-Klubs und die des 1. FC Köln in Sachen Ablöse noch zu weit auseinanderliegen.
Laut Sport Bild ist der Deal nun erst einmal auf Eis gelegt. Während Brighton maximal 35 Millionen Euro bezahlen möchte, fordert der Effzeh 50 Millionen Euro. Da Köln nicht von dieser Summe abrücken möchte, schauen sich die Engländer bereits nach Alternativen um.
Brighton nimmt Touré ins Visier - Niedrigeres Preisschild als bei El Mala
Nach Angaben des Magazins haben die Seagulls mit Bazoumana Touré nun ein anderes Flügeltalent aus der Bundesliga ins Visier genommen. Der 20-Jährige erlebt derzeit bei der TSG Hoffenheim seinen Durchbruch, steht dabei aber nicht ganz so stark im Rampenlicht wie El Mala. Fünf Tore und zwölf Vorlagen des Ivorers in seiner ersten Bundesliga-Saison zeugen jedoch von hoher Qualität. Anfang Mai soll es eine konkrete Anfrage von Brighton gegeben haben.

Und: Im Vergleich zu El Mala wäre Touré zumindest etwas günstiger. Er darf im Sommer offenbar für 40 Millionen Euro gehen. Es soll auch Konkurrenz vom FC Liverpool geben, der seine Flügel nach dem Abgang von Mohamed Salah verstärken will. Eine Entscheidung, wie es mit Touré weitergeht, wird aber voraussichtlich erst nach der WM im Sommer fallen, an der er mit der Elfenbeinküste teilnehmen wird.
Das würde für den Effzeh bedeuten, dass der bislang mit Abstand hartnäckigste Interessent für El Mala abspringen würde. Es wäre denkbar, dass der Youngster dann auch über den Sommer hinaus in der Domstadt bliebe. Von den Fans müsste er sich am Samstag dann noch nicht verabschieden.
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