Der HSV befindet sich nach der fürchterlichen 0:5-Pleite gegen den FSV Mainz 05 auf dem letzten Tabellenplatz. Sorgen bereitet insbesondere die instabile Abwehr. Vor dem Auswärtsspiel droht den Hamburgern nun auch noch ausgerechnet ein Ausfall von Sebastiaan Bornauw. Der im Sommer als Vuskovic-Nachfolger geliehene Innenverteidiger konnte am Mittwoch laut Informationen des Hamburger Abendblatts nicht am Training teilnehmen. Grund seines Fehlens sollen muskuläre Probleme sein.
Zwar soll es beim HSV noch die Hoffnung geben, dass es der 27-Jährige bis zum Match am Sonntagnachmittag (15:30 Uhr) noch schafft, jedoch gibt es dafür keine Garantie. Viele Optionen hätte Merlin Polzin nicht, den Ausfall des Abwehrchefs zu kompensieren. Im Falle des Falles dürfte Jordan Torunarigha von der linken Innenverteidiger-Position ins Zentrum wechseln. Dafür könnten Shafiq Nandja oder der gerade erst aus einer Verletzung zurückkommende Warmed Omori auf die eigentliche Torunarigha-Position rücken.
HSV-Abwehr macht nach Vuskovic-Abschied Sorgen
Der HSV hat sich zwar in fast allen Mannschaftsteilen personell verstärkt, jedoch bewiesen die Verantwortlichen ausgerechnet in der Innenverteidigung Mut zur Lücke. Der Abschied von Ex-Leihspieler Lukas Vuskovic könnte sich in der laufenden Saison noch als schwerwiegender als vermutet herausstellen.
Der Name Sebastiaan Bornauw ist auch abgesehen von der aktuellen Blessur mit Fragezeichen versehen. Zwar bringt der Belgier ausreichend Bundesliga-Erfahrung mit und zeigte insbesondere beim 1. FC Köln auch starke Leistungen, jedoch lief es in den letzten Jahren nicht sonderlich rund für ihn. Zuletzt war er bei Leeds United auf dem Abstellgleis, woraufhin sich die Hamburger seine Dienste per Leih-Deal sichern konnten. Die Rothosen sollen zudem eine Kaufoption besitzen.
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