Der 1. FC Köln wird auch in diesem Sommer wieder einige neue Spieler verpflichten müssen. Durch die Abgänge von Eric Martel, Cenk Özkacar und Dominique Heintz sind im Mittelfeld- und Abwehrzentrum der Geißböcke schließlich Lücken entstanden, die dringend gefüllt werden müssen, damit der Effzeh auch in der kommenden Saison konkurrenzfähig ist.
In den vergangenen Wochen und Monaten wurden die Kölner immer wieder mit zwei Namen in Verbindung gebracht, an die man sich in der Domstadt noch sehr gut erinnern wird. Sowohl Salih Özcan als auch Sebastiaan Bornauw, die beide einst in Köln ihren Durchbruch schafften, wären in diesem Sommer möglicherweise zu haben.
Während Bornauw bei Leeds United bislang nur die Reservistenrolle übrig blieb, ist Özcan nach seinem Vertragsende bei Borussia Dortmund sogar ablösefrei auf dem Markt. Doch kommen die beiden ehemaligen Leistungsträger überhaupt noch für den Effzeh infrage?
Özcan ist aus zwei Gründen kein heißer Kandidat
Wie die Bild berichtet, ist Özcan derzeit kein heißer Kandidat beim Effzeh und steht lediglich auf der "erweiterten Liste". Das liegt zum einen am hohen Gehalt des türkischen Nationalspielers, der beim BVB bis zu fünf Millionen Euro pro Jahr verdiente. Zum anderen besitzen die Kölner mit Tom Krauß bereits einen Mittelfeldspieler, der Özcan vom Typus her stark ähnelt.
Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler soll daher andere Lösungen für die Sechs favorisieren. Wahrscheinlicher als eine Rückkehr nach Köln ist demnach, dass es Özcan in die Süper Lig zieht, sofern er bei der WM im Sommer auf sich aufmerksam machen kann.
Bornauw weiterhin auf der Shortlist, aber...
Realistischer ist da ein Comeback von Bornauw. Schon im Winter standen die Kölner kurz davor, den belgischen Innenverteidiger auszuleihen. Da sich bei Leeds damals allerdings Stammkraft Joe Rodon verletzte, wurde Bornauw beim Premier-League-Klub plötzlich gebraucht, wodurch die Rückkehr platzte.

Ein halbes Jahr später könnte der Effzeh einen neuen Anlauf unternehmen, denn laut Bild steht Bornauw nach wie vor auf Kesslers Shortlist. Allerdings befindet sich der Sportchef auch mit zwei weiteren Innenverteidigern in Kontakt, die mutmaßlich die Nase vorn haben. Sollte Kessler mit den beiden unbekannten Spielern keine Einigung erzielen können, könnte Bornauw wieder ein heißes Thema am Geißbockheim werden. Dann allerdings erneut nur als Leihspieler, da sein Vertrag in England noch bis 2029 läuft.
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