Nach dem geglückten Zweitliga-Aufstieg mit Energie Cottbus kehrt Marius Funk in die Heimat zurück. Der gebürtige Aalener wechselt ablösefrei zu seinem Jugendklub VfB Stuttgart. Für die Schwaben ist es nach Grischa Prömel schon die zweite Transfer-Meldung an Pfingstmontag.
Eigengewächs Funk spielte bis zur U23 beim VfB, ehe es ihn über Greuther Fürth und den FC Ingolstadt nach Cottbus verschlug. Dort schaffte der 30-Jährige nun als Stammkeeper die Rückkehr ins Unterhaus.
Funk-Transfer öffnet Tür für Hellstern-Leihe
Antreten wird Funk diese allerdings nicht. Stattdessen geht es nach Vertragsende zurück ins Ländle. Beim VfB hat Funk bis 2028 unterschrieben. In Stuttgart soll er neben Leih-Rückkehrer Dennis Seimen und Fabian Bredlow das Torwart-Team komplettieren.
Gleichzeitig könnte Funk auch als Option für die 3. Liga eingeplant sein. U23-Juwel Florian Hellstern (18) würde so die Tür für eine Leihe in die 2. Liga eröffnet. Kurios: Hellstern könnte leihweise in Cottbus anheuern. Erste Gerüchte gab es bereits.
Das sagen Wohlgemuth und Funk zum Transfer
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth erklärte zum Transfer: "Marius Funk hat nach seiner fußballerischen Ausbildung beim VfB viele Erfahrungen in unterschiedlichen Clubs gesammelt und kehrt nun als gestandener Profi nach Stuttgart zurück. Wir freuen uns, dass Marius künftig ein Teil unseres Torwartteams ist, und sind davon überzeugt, dass er sowohl aufgrund seiner fußballerischen Fähigkeiten als auch wegen seiner charakterlichen Eigenschaften ein wichtiger Neuzugang für uns ist."
Funk selbst sagte: "Ich habe den VfB nach meinem Weggang immer intensiv verfolgt. Wenn es möglich war, habe ich die Spiele geschaut. Der VfB hat sich in den vergangenen Jahren aus einer schwierigen Phase zu einem Spitzenclub in Deutschland entwickelt und ist nun wieder dort, wo er mit dieser Wucht der Fans, des Stadions und der Stadt auch hingehört. Jetzt freue ich mich sehr auf die Rückkehr und möchte meinen Teil zur Fortsetzung des eingeschlagenen Weges beitragen."
