Um die Zukunft von Angelo Stiller und Chema Andres ranken sich beim VfB Stuttgart seit Monaten Abschiedsgerüchte. Es war klar: Die Schwaben müssen etwas in der Zentrale machen – und das haben sie.
Denn was lange schon perfekt war, wurde jetzt auch offiziell vom VfB Stuttgart verkündet: Grischa Prömel wechselt ablösefrei von der TSG Hoffenheim ins Ländle. Dort wird er einen Vertrag bis 2029 unterschreiben und mit einem geschätzten Gehalt von 3,5 bis vier Millionen Euro zu den Top-Verdienern gehören.
Beim Werben um den 31-Jährigen setzte sich der VfB unter anderem gegen Eintracht Frankfurt durch. Auch die Hoffenheimer versuchten lange, ihren Mittelfeldspieler noch zu einer Vertragsverlängerung zu bewegen, blieben jedoch erfolglos. Prömel wollte stattdessen lieber in seine Geburtsstadt zurückkehren. Dort darf er kommende Saison auch in der Champions League auflaufen.
Prömels VfB-Wunsch "steckt schon länger in mir drin"
Grischa Prömel: "Der Wunsch, zum VfB zu wechseln, steckt schon länger in mir drin. Ich bin in Cannstatt geboren, in Esslingen aufgewachsen und habe den VfB über all die Jahre hinweg stets verfolgt. Für mich geht nun in gewisser Weise ein Traum in Erfüllung und ich freue mich, ab der neuen Saison den Brustring tragen zu dürfen. Der VfB hat in den vergangenen Jahren enorme Power entfacht und steht für eine attraktive Spielweise. Es ist beeindruckend, wo der Club inzwischen steht – und es fühlt sich gut an, nun ein Teil dieses Weges zu werden."
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: "Wir freuen uns sehr über die Verpflichtung von Grischa Prömel. Grischa hat hervorragende fußballerische Fähigkeiten, ist enorm ehrgeizig und hat in den vergangenen Jahren viele wichtige Erfahrungen gesammelt. Diese Kombination macht ihn für uns zu einem sehr wertvollen Neuzugang, der noch dazu aus der Region stammt und dadurch eine hohe Identifikation mit dem VfB mitbringt."
