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Offiziell: Gladbach verkündet Polanski-Aus - Die Stimmen

Nun ist es offiziell: Eugen Polanski ist nicht mehr Trainer von Borussia Mönchengladbach.
VonOliver Helbig
Eugen Polanski ist nicht länger Trainer von Borussia Mönchengladbach
Eugen Polanski ist nicht länger Trainer von Borussia Mönchengladbach | Christian Verheyen/GettyImages

Was durch mehrere Medienberichte bereits den Weg in die Berichterstattung rund um die Bundesliga und Borussia Mönchengladbach fand, ist nun auch offiziell bestätigt. Der Verein hat auf seiner Homepage das Aus von Cheftrainer Eugen Polanski verkündet und das Ende der Zusammenarbeit mit dem 40-Jährigen bestätigt.

Fohlen bestätigen Polanski-Aus

In der offiziellen Mitteilung heißt es: "Eugen Polanski ist nicht länger Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach. Mit ihm wurde auch sein Co-Trainer Tobias Trulsen von seinen Aufgaben freigestellt [...] Bis ein neuer Cheftrainer gefunden ist, wird die Mannschaft zunächst interimistisch von Jan-Moritz Lichte betreut. Dabei wird er von Markus Gellhaus und dem Trainerteam unterstützt. "

"Die zuletzt gezeigten Leistungen haben zu der Entscheidung geführt, Eugen mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden. "
Rouven Schröder

"Trotz einer guten Vorbereitung und positiver Ansätze ist es der Mannschaft in der Bundesliga nicht gelungen, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen“, wird Gladbachs Sportchef Rouven Schröder zitiert.

Und weiter: "Die zuletzt gezeigten Leistungen haben zu der Entscheidung geführt, Eugen mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden. Eugen ist Borusse durch und durch. Wir bedanken uns bei ihm und auch bei Tobias Trulsen für ihren Einsatz für Borussia.“

Eugen Polanski verabschiedete sich bereits von seiner Aufgabe und den Fans: "Borussia Mönchengladbach war und bleibt mein Verein. Deshalb tut es so wahnsinnig weh, dass es nun so gekommen ist. Nach dem gelungenen Klassenerhalt haben wir zu dieser Saison einiges verändert. Wir hatten uns viel vorgenommen, haben es aber nicht umgesetzt bekommen. Das tut mir leid. Ich hoffe sehr, dass die Borussia ganz schnell die Kurve kriegt. Ich wünsche dem Verein, der Mannschaft und allen wunderbaren Fans nur das Beste. Danke für die gemeinsame Zeit.“

Eugen Polanski ist mit der Fohlenelf katastrophal in die Saison gestartet und belegt nach drei Spielen den letzten Tabellenplatz. Null Punkte und ein Torverhältnis von 3:12 sind ein bedrohlicher Fingerzeig, dass sich die sportliche Entwicklung am Niederrhein in die falsche Richtung bewegt. Nun wurde die Notbremse gezogen.

Polanski wurde nicht zum erhofften Hoffnungsträger

In der Vorsaison übernahm Polanski zunächst als Interimslösung das Cheftraineramt in Gladbach, nachdem Gerardo Seoane früh in der Saison entlassen worden war. Nach einem kurzen Zwischenhoch entwickelte sich unter Polanski aber auch nicht das, was man sich in Gladbach erhoffte.

Leistungen, die in den letzten Wochen große Fragezeichen hinterließen, interne Querelen im Team sowie die 0:5-Klatsche gegen den SC Freiburg am gestrigen Samstag sorgten nun für einen vermutlich unausweichlichen Schnitt zwischen Polanski und der Borussia. Der 40-Jährige verlässt die Fohlen mit einem Punkteschnitt von nur 1,1 Zählern pro Partie.


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