Der Hamburger SV hat einen spannenden Transfer für die neue Spielzeit eingetütet. Die Hamburger gaben die Verpflichtung des erst 21 Jahre alte Kofi Amoako offiziell bekannt. Der deutsche U20-Nationalspieler wechselt vom Zweitligisten Dynamo Dresden zu den Rothosen.
Der defensive Mittelfeldspieler hat nach seinem Wechsel von Osnabrück nach Desden in der abgelaufenen Zweitliga-Saison 32 Partien bestritten und stand dabei fast immer von Beginn an auf dem Platz. Die Ablöse für Amoako beträgt entsprechend der im Vertrag stehenden Ausstiegsklausel knapp zwei Millionen Euro.
Costa lobt "Mix aus Physis und Athletik" - Amoako freut sich auf den Volkspark
"Kofi bringt ein sehr spannendes Profil mit – der Mix aus Physis und Athletik, seine Zweikampfstärke und seine Intensität gegen den Ball passen hervorragend zu unserer Spielidee. Darüber hinaus verfügt er über eine gute Qualität am Ball und taktische Flexibilität", wird HSV-Sportdirektor Claus Costa in der Pressemitteilung des Vereins zitiert. "Wir sind davon überzeugt, dass er unser Spiel bereichern wird und gleichzeitig noch Entwicklungspotenzial besitzt. Dementsprechend freuen wir uns sehr, dass wir ihn für uns gewinnen konnten."
Amoako erklärt stolz: "Claus hat mich bei einem Gespräch von der Spielidee des HSV überzeugt und mich damit abgeholt. Spätestens nach dem Gespräch mit dem gesamten Trainerteam, also mit Merlin, Loic und Richi, war für mich klar, dass ich für diesen Verein spielen will. Ich freue mich auf das erste Heimspiel, weil das Volksparkstadion einfach gigantisch ist."
Hamburg erhält Groß-Überweisung aus Elversberg
Für den HSV dürfte das kein so großes Problem gewesen sein. Immerhin dürfen sich die Norddeutschen über eine größere Überweisung aus Elversberg freuen. Der Bundesliga-Aufsteiger möchte die Kaufoptionen für Lukasz Poreba und Immanuel Pherai ziehen, die jeweils 1,5 Millionen Euro liegen. Zudem sackte der HSV bereits einen Aufstiegs-Bonus bei Poreba in Wert von 100.000 Euro ein.
Weiteres Geld wird zudem für Raif Adam fließen, der für 400.000 von Hamburg nach Elversberg gewechselt war. Aufgrund des Aufstiegs erfolgt nun eine Nachzahlung von 250.000 Euro. Die Summe kann sich über eine Einsatzklausel weiter erhöhen. Zusammengerechnet kommt man also auf mindestens 3,35 Millionen Euro, die von Elversberg nach Hamburg fließen sollen.
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