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Nur noch eine Hürde: Eberl-Chancen auf Bayern-Verlängerung steigen

Max Eberl kämpft um seinen Job beim FC Bayern. Die Chancen sind gestiegen, jedoch hat er noch eine klare Aufgabe zu meistern.
Max Eberl hat gute Chancen auf einen Verbleib beim FC Bayern
Max Eberl hat gute Chancen auf einen Verbleib beim FC Bayern | Matthias Hangst/GettyImages

Während die deutsche Nationalmannschaft nach dem frühen WM-Aus gegen Paraguay die Schlagzeilen dominiert, darf sich der FC Bayern über eine relativ ruhige Zeit freuen. Produktiv waren Max Eberl und Co. in den letzten Wochen dennoch. Mit Ismael Saibari hat bereits ein potenzieller Hochkaräter in München unterschrieben und auch das Kommen von Nathaniel Brown scheint fix und soll in den kommenden Stunden verkündet werden.

Man könnte also meinen, dass die Chancen von Eberl auf einen Bayern-Verbleib nicht mehr bei 60:40, sondern inzwischen ein gutes Stück höher liegen. Dies ist offenbar auch tatsächlich der Fall. Laut Informationen von Bild-Fußballchef Christian Falk hat Eberl aufgrund der gelungenen Deals gute Chancen, seinen Job zu behalten und einen neuen Vertrag zu bekommen.

FC Bayern: Eberl muss Wechselkandidaten zu Geld machen

Dies bedeutet allerdings nicht, dass sich Eberl nun auf den Lorbeeren ausruhen kann. Vielmehr ist er jetzt gezwungen, das Thema Verkäufe erfolgreich anzugehen. Spieler wie Joao Palhinha, Bryan Zaragoza, Alexander Nübel und Sacha Boey sollen nicht erneut verliehen, sondern endlich zu Geld gemacht werden. In diesem Zusammenhang geht es auch darum, die genannten Akteure von der Gehaltsliste streichen zu können.

Einnahmen sind für den FC Bayern wichtig, wenn man bedenkt, dass die Kosten für Saibari und Brown wohl in etwa bei insgesamt 100 Millionen Euro liegen. Durch die Verkäufe von Daniel Peretz und Jonah Kusi-Asare sind insgesamt 14 Millionen Euro nach München geflossen, was ein guter Anfang, aber natürlich noch nicht genug ist. Einen wirklichen Star-Verkauf muss Eberl nicht über die Bühne bringen. Schon alleine der Verkauf der klaren Wechselkandidaten würde wohl dafür reichen, dass das Transfer-Minus in einem überschaubaren Rahmen bleibt - und die Bosse zufrieden sind.

Entscheidung Ende August

Gelingt das jedoch nicht, könnte es für Eberl doch noch ganz eng werden. Das Abwickeln der Verkäufe soll ein entscheidender Faktor sein, wenn der Aufsichtsrat Ende August über die Zukunft des noch bis zum kommenden Sommer gebundenen Eberl entscheiden möchte.


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