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Noch nicht reif für die Profis? So ist Kölns Plan mit Sturmtalent Schenten

Der 18-Jährige konnte in der abgelaufenen Saison sein Debüt für die erste Mannschaft feiern. Doch wie gestaltet sich seine Rolle in der kommende Spielzeit?
Fynn Schenten schoß den Effzeh in der Youth League bis ins Sechzehntelfinale
Fynn Schenten schoß den Effzeh in der Youth League bis ins Sechzehntelfinale | picture alliance/GettyImages

Nachdem der 1. FC Köln eine unruhige Saison dennoch mit dem Klassenerhalt in der Bundesliga beenden konnte, entschied sich der Verein an Interimstrainer René Wagner festzuhalten und diesen als Cheftrainer zu installieren (90min berichtete). Somit wurde der erste Stein ins Rollen gebracht, um die Weichen für ein erfolgreiches zweites Jahr im deutschen Oberhaus zu stellen.

Nun geht es an die Kaderplanung und damit einhergehend an die Beantwortung der Frage, wie mit bestimmten Personalien umgegangen wird.

Schenten ist noch nicht so weit

So stellt sich beispielsweise die Frage nach Fynn Schenten. Der 18-Jährige wurde zum Jahreswechsel vom ehemaligen Effzeh-Coach Lukas Kwasniok zu den Profis hochgezogen und kam zu Beginn des Jahres sogar zu seinen ersten Einsätzen in der Bundesliga. Es folgte eine langfristige Vertragsverlängerung bei den Geißböcken.

Schenten gilt als großes Talent im Sturm und begeisterte in der U19. In Kombination mit starken Trainingsleistungen bei der ersten Mannschaft verdiente sich der 18-Jährige seine Chance bei den Profis.

Nach der Entlassung Kwasnioks kehrte Schenten aber erst einmal wieder in die Nachwuchsteams des Effzeh zurück, da dessen Nachfolger René Wagner nicht auf den großgewachsenen Stürmer setzte und dieser dennoch Spielzeit sammeln sollte.

Leihe möglich

Spielzeit ist das passende Stichwort, denn nach Informationen des Geissblog, hat sich die Situation um Schenten nicht geändert. Der Verein sieht den 18-Jährigen einfach noch nicht weit genug, um ihm regelmäßig bei den Profis einzubinden.

Deshalb würden die Kölner das Talent gerne verleihen und befinden sich auf der Suche nach einem potenziellen Abnehmer. Sollte dies nicht gelingen, wird Schenten weiterhin bei der U21 des 1. FC Köln, also immerhin in der Regionalliga, Spielpraxis sammeln. Besser für die Entwicklung wäre aber sicher der zwischenzeitliche Schritt weg vom Geißbockheim. Womöglich zu einem Klub in der 2. Liga.


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