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Trainer-Entscheidung beim 1. FC Köln endgültig gefallen

Nach dem geschafften Klassenerhalt steht am Rhein nun die wichtigste Personalentscheidung für die kommende Saison endgültig fest.
Von der Interimslösung zum Dauer-Chef: René Wagner darf den 1. FC Köln voraussichtlich auch in der neuen Saison trainieren
Von der Interimslösung zum Dauer-Chef: René Wagner darf den 1. FC Köln voraussichtlich auch in der neuen Saison trainieren | Lars Baron/GettyImages

Die Spekulationen um den künftigen Chef an der Seitenlinie des 1. FC Köln haben endlich ein Ende: Rene Wagner betreut die Geißböcke auch 2026/27! Die Verantwortlichen rund um Sportchef Thomas Kessler haben intern den Beschluss gefasst, den 37-jährigen Interimstrainer zur dauerhaften Lösung zu befördern, und mit einen Vertrag bis 2028 auszustatten.

Kessler-Favorit setzt sich gegen externe Optionen durch

Wagner, der lange als enger Vertrauter und Co-Trainer von Steffen Baumgart bei diversen Stationen fungierte, hatte die Kölner Mannschaft im März nach der Entlassung von Lukas Kwasniok übernommen und zum vorzeitigen Klassenerhalt geführt. Vor allem seine stabilisierende Wirkung nach einer wochenlangen sportlichen Talfahrt sowie seine interne Kommunikationsstärke sollen den Ausschlag für ihn gegeben haben. Thomas Kessler, der Wagner als eines der größten Trainer-Talente der Liga ansieht, galt bereits seit Wochen als der stärkste Befürworter der angestrebten Beförderung.

"Wir haben die Zeit nach der Saison intensiv genutzt, um nicht nur auf die Entwicklung der letzten Monate zu schauen, sondern um den Blick vor allem nach vorne zu richten", so Kessler. "Rene hat uns in diesen Gesprächen auf mehreren Ebenen und gegenüber allen Anspruchsgruppen überzeugt. Er verfügt über eine hohe sportliche Kompetenz, eine klare und authentische Art der Führung und eine sehr konkrete Vorstellung davon, wie wir unsere Mannschaft in Zukunft weiterentwickeln möchten."

Zweifel an Wagner und Gespräche mit Toppmöller

Dennoch war der Weg zur festen Anstellung nicht völlig frei von Hürden. Die Vereinsführung hatte sich in den vergangenen Tagen auch intensiv mit anderen Kandidaten beschäftigt. Vor allem die mäßige Punktausbeute von 0,86 Zählern pro Spiel und spielerisch durchwachsene Auftritte unter Wagners Regie hatten im Vereinsumfeld zwischenzeitlich Zweifel aufkommen lassen.

Sky hatte deshalb berichtet, dass der FC sogar bereits eine erste Kontaktaufnahme mit Dino Toppmöller gestartet hatte. Der 45-Jährige, der im Januar bei Eintracht Frankfurt entlassen wurde, galt als heißer Kandidat, um den Posten ab Sommer zu übernehmen. Auch Namen wie Christian Eichner oder Horst Steffen wurden medial bespielt.

In den finalen Gesprächen der vergangenen Woche überzeugte Wagner die Kölner Klubführung jedoch mit einem klaren Plan und hielt dem von anderen Medien ins Spiel gebrachten Druck stand. Nun soll er die Chance erhalten, den angekündigten Kader-Umbruch im Sommer aktiv mitzugestalten und sich auf der großen Bundesliga-Bühne endgültig als Cheftrainer zu etablieren.


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