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Atubolu zieht Konsequenzen aus Transfer-Wirrwarr

Dieser Transfer-Sommer ist für Noah Atubolu so gar nicht nach Wunsch verlaufen. Deshalb zieht er jetzt entsprechende Konsequenzen.
Noah Atubolu vertritt sich zumindest vorerst selbst
Noah Atubolu vertritt sich zumindest vorerst selbst | Selim Sudheimer/GettyImages

Frühzeitig hatte sich Noah Atubolu aus dem Fenster gelehnt und klar gemacht, in diesem Sommer wechseln und damit den SC Freiburg verlassen zu wollen. Der Hintergedanke war klar: Der Torwart war sich sicher, aufgrund seiner Leistungen aus den letzten ein, zwei Spielzeiten genügend attraktive Optionen zu haben – in sportlicher wie finanzieller Hinsicht.

Einen neuen Klub hat Atubolu aber noch immer nicht gefunden. Anstatt einen vergleichsweise größeren Wechsel anzugehen, wurde er zuletzt mit einem Transfer innerhalb der Bundesliga in Verbindung gebracht und bei Eintracht Frankfurt als Kandidat genannt (90min berichtete).

Atubolu vertritt sich vorerst selbst: Trennung von bisheriger Berateragentur

Aus diesem Wechsel-Wirrwarr hat Atubolu nun offenbar Konsequenzen gezogen. Laut dem kicker hat er sich von seiner Berateragentur 'Epic Sports' getrennt. Zumindest vorerst werde er seine Interessen "mit der Unterstützung eines im Profifußball erfahrenen Anwalts" selbst vertreten, wie es heißt.

Natürlich ist der bislang noch immer nicht erfolgte Wunschtransfer ein Grund für diesen Wechsel, aber offenbar nicht der einzige. Dem kicker zufolge habe seine Agentur etwa im vergangenen April noch gegenüber dem Sport-Club bestätigt, dass es beim bereits geäußerten Wechselwunsch des Keepers bleibt. Atubolu selbst wusste von dieser spezifischen Kommunikation gar nichts. Ein Faktor, der vermutlich zu einer Art Vertrauensbruch geführt hat.

Ein zeitnaher Wechsel nach Frankfurt scheint die nun realistischste Option zu sein. Atubolu wird als potenzielle neue Nummer eins betrachtet und laut dem kicker sieht auch der Torwart selbst die SGE als zurzeit wohl beste Alternative zu seinen ursprünglichen Zielen an.


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