Niederschmetternde Diagnose: VfB muss wochenlang auf Undav verzichten - Bericht

Deniz Undav wird dem VfB Stuttgart wohl wochenlang fehlen.
Verletzungssorgen um Deniz Undav
Verletzungssorgen um Deniz Undav / Helge Prang/GettyImages
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Der späte Heimerfolg des VfB Stuttgart am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach hatte zum Übel der Schwaben auch einen bitteren Beigeschmack. VfB-Angreifer und Nationalspieler Deniz Undav musste bereits nach 14 Minuten verletzt vom Feld und sah sich den Rest der Partie sichtlich angeschlagen und unter Schmerzen an. Der 29-Jährige hatte sich in einem Zweikampf das linke Knie unglücklich verdreht und wurde von den Stuttgarter Betreuern gestützt vom Feld begleitet. Nun scheint auch klar zu sein wie es um den DFB-Stürmer steht.

Undav fällt wochenlang aus

Nach Informationen der BILD hat sich Undav bei der unglücklichen Szene gegen Gladbach einen Innenbandriss im Knie zugezogen und wird dem VfB Stuttgart vier bis sechs Wochen fehlen. Damit fällt er auch für die deutsche Nationalmannschaft und Bundestrainer Julian Nagelsmann aus.

Nach dem überraschenden Abgang von Nick Woltemade zu Newcastle United steht der VfB Stuttgart nun vor einem kleinen Problem, denn mit Undav fehlt ein weiterer Angreifer. Er wird nicht nur für die Bundesligaspiele nach der Länderspielpause, sondern auch für den Auftakt ins internationale Geschäft gegen Celta Vigo und den FC Basel ausfallen. Damit wachsen die Personalsorgen in der Offensive. Mit einem Wiedereinstieg Undavs in den Trainingsbetrieb ist somit wohl erst gegen Ende Oktober zu rechnen.

Ob die Undav-Verletzung den VfB noch einmal mit Nachdruck dazu bewegen wird, vor dem Ende der Transferfrist aktiv zu werden und einen neuen Offensivspieler zu verpflichten, bleibt offen. Angesichts der großen Aufgaben, die in den kommenden Wochen bevorstehen, wirkt dies jedoch durchaus realistisch. Der deutsche Nationalspieler zählt beim VfB zu den wichtigsten Akteuren und konnte in bisher 75 Pflichtspielen für die Schwaben bereits 48 Torbeteiligungen beisteuern - diese Torgefahr muss nun für die kommenden Wochen irgendwie ersetzt werden.


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