Borussia Mönchengladbach kämpft in der aktuellen Phase vor dem Saisonstart nicht nur um die weitere Verstärkung des Kaders, sondern auch dagegen an, diesen weiter zu schwächen. Es gehört zum Business, dass die Leistungsträger der Fohlen auch andernorts auf dem ein oder anderen Wunschzettel stehen.
Nachdem Mittelfeldmotor und Eigengewächs Rocco Reitz die Borussen bereits zu RB Leipzig verlassen hat, steht auch Stammtorwart Moritz Nicolas immer wieder im Fokus so manches Interessenten. Die Verpflichtung von Daniel Batz (kam ablösefrei von Mainz 05, Anm. d. Red.) weckte bei einigen die Gedankengänge, dass der 35-Jährige Neuzugang am Ende Nicolas zwischen den Gladbacher Pfosten ersetzen könnte.
Nicolas-Verkauf? Schröder winkt ab
Gladbachs Rückhalt liefert starke Leistungen, weshalb Begehrlichkeiten nicht weiter verwunderlich sind. Nun äußerte sich aber Sportchef Rouven Schröder mit deutlichen Worten zu seinem Stammtorwart.
"Wir haben mit Moritz Nicolas einen langfristigen Vertrag [...] Wir haben kein Angebot vorliegen und planen zu 100 Prozent mit Moritz Nicolas als Nummer eins."Rouven Schröder über Moritz Nicolas

In einem Interview mit der Rheinische Post, äußerte sich Schröder zu den ständig aufkommenden Abgangsgerüchten seines Schlussmannes. "Wir haben mit Moritz Nicolas einen langfristigen Vertrag. Es war sein Wunsch, die Nummer 1 auf dem Rücken zu tragen. Dem Wunsch entsprechen wir gerne. Es zeigt seinen Stellenwert innerhalb des Kaders. Wir haben kein Angebot vorliegen und planen zu 100 Prozent mit Moritz Nicolas als Nummer eins“, so Schröder deutlich.
Nicolas soll bleiben, Schröder kündigt trotzdem Verkäufe an
Am Niederrhein plant man also offenbar überhaupt nicht, Nicolas in diesem Sommer abzugeben. Zudem seien trotz aller Gerüchte keine konkreten Anfragen für den 28-jährigen Torwart eingegangen. Dennoch könnte ein unmoralisches Angebot auch hier noch zu einem Umdenken führen.
"Es wird bis zum Schluss viele, viele Gerüchte und auch Gespräche geben“, so Schröder in dem Interview. Allerdings stehe derzeit eher im Fokus, dass man noch Spieler abgibt. "Wir haben unsere Benchmark und eine gewisse Kadergröße im Kopf. Dementsprechend muss sich der eine oder andere noch umschauen“, deutete Schröder weitere Verkäufe an.
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