Neuer-Verlängerung beim FC Bayern? Eberl nennt klare Bedingungen

Manuel Neuer steht vor einer wegweisenden Entscheidung. Doch auch Max Eberl nennt gewisse Grundvoraussetzungen in Bezug eine mögliche Vertragsverlängerung.
Die Zukunft von Manuel Neuer könnte sich Ende März entscheiden
Die Zukunft von Manuel Neuer könnte sich Ende März entscheiden / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages
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Manuel Neuer wird in den kommenden Wochen reichlich Zeit haben, sich Gedanken über seine Zukunft zu machen. Der Bayern-Kapitän hat sich beim 3:0 in Bremen verletzt und wird wohl rund drei Wochen fehlen. Unter anderem kann der Keeper mit hoher Wahrscheinlichkeit beim Klassiker in Dortmund nicht mitmischen. Ob die zunehmende Anzahl kleinerer oder größeren Wehwechen einen Einfluss auf seine Zukunft haben könnten?

Möglich ist das natürlich, zumal die Entscheidung so langsam näher rückt. Ende März oder Anfang April soll es so weit sein. Im Interview mit Sport1 schilderte Max Eberl, welche Grundvoraussetzungen der FC Bayern an den Routinier hat.

"Er muss auf Top-Niveau leistungsfähig sein – so wie er es aktuell ist. Das müsste in der kommenden Saison auch der Fall sein", machte der Münchner Sportvorstand klar. In die Zukunft zu blicken, ist aber natürlich kein einfaches Unterfangen. Der FC Bayern wird hier auch auf das Gefühl des 39-Jährigen vertrauen müssen.

Max Eberl ist grundsätzlich zu einer Vertragsverlängerung mit Manuel Neuer bereit
Max Eberl ist grundsätzlich zu einer Vertragsverlängerung mit Manuel Neuer bereit / S. Mellar/GettyImages

"Es geht darum, wie Manuel sich fühlt, ob er will und ob er sich in der Lage sieht, seine Leistungen noch ein weiteres Jahr lang zu zeigen", beschrieb Eberl. Zwar sei Neuer mit seinen bald 40 Jahren noch immer "ein Top-Torhüter in Europa" jedoch müsse das eben "auch so weitergehen".

Eberl möchte gemeinschaftlichen Entscheidungsprozess

Ein ehrlicher Austausch aller Parteien soll Klarheit über die Zukunft bringen. "Man muss darüber reden, wie seine Motivation und seine Anspannung sind. Das erwarten wir als Verein und wollen das gemeinsam mit ihm herausfinden", führte er aus.

Der Entscheidungsprozess dürfte für Neuer und den Verein nicht einfach werden. Diesbezüglich macht sich auch Eberl keine Illusionen. "Manuel ist kein normaler interner Transfer, sondern er ist eine Legende – und er spielt als Torhüter auf einer sehr entscheidenden Position", verdeutlichte er.

Eberl sieht Torhüter-Situation als komfortabel an

Gleichzeitig sei die aktuelle Konstellation mit Neuer als Nummer eins, Urbig dahinter, Sven Ulreich als weiteren Back Up und Alexander Nübel in der Hinterhand "komfortabel". Eberl wolle aber gegebenenfalls auch keiner Entwicklung hinterherrennen und den Diskurs suchen. "Der Erste, mit dem man sprechen muss, ist Manuel", führte er aus.

Könnte Neuer am Ende ein Fall Thomas Müller 2.0 drohen? Dies ist wohl eher unwahrscheinlich. Trifft Neuer die Entscheidung, noch ein Jahr dranhängen zu wollen, wird der FC Bayern diese wohl auch mittragen.


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