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Neuer Manager für den BVB: So sind die Planungen – Bericht

In Dortmund werden weiter die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Sportdirektor Book holt dafür einen neuen Mann zum BVB.
Ole Book möchte zukünftig mehr in die Betreuung von Leih-Spielern investieren
Ole Book möchte zukünftig mehr in die Betreuung von Leih-Spielern investieren | Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages

Kürzlich gab Sportdirektor Ole Book bereits bekannt, dass Borussia Dortmund mit einem "Loan- and Pathwaymanager" einen neuen Posten besetzen möchte (90min berichtete). Neuen Informationen zufolge soll der BVB nun einen Mann für die neue Position gefunden haben.

Sebastian Hille kommt zum BVB

Wie Sport Bild und WAZ berichten, wird Sebastian Hille die neugeschaffene Rolle des "Leih-Managers" bei den Schwarz-Gelben einnehmen. Der 45-Jährige war zuletzt bei Arminia Bielefeld als Co-Trainer tätig und spielte während seiner aktiven Fußballer-Karriere für den VfL Bochum, Rot Weiss Ahlen und die Zweitvertretung von Borussia Dortmund.

In Ahlen traf Hille damals auch auch Ole Book, der sich mit der Verpflichtung des 45-Jährigen einen Aufschwung in der Talententwicklung erhofft. In der Vergangenheit sollen verliehene Spieler nicht ausreichend vom BVB betreut und unterstützt worden sein, was zukünftig durch die Dienste von Sebastian Hille anders laufen soll.

Viele gescheiterte Leihen

Damit reagiert der Verein unmittelbar auf die vielen gescheiterten Leihen in der laufenden Spielzeit. Mit Cole Campbell (TSG 1899 Hoffenheim), Julien Duranville (FC Basel), Diant Ramaj (1. FC Heidenheim) und Kjell Wätjen (VfL Bochum) wurden in dieser Saison einige vielversprechende Spieler verliehen.

Aus Dortmunder Sicht ist es verheerend, dass – bis auf Keeper Ramaj – keine einzige dieser Leihen wirklich gefruchtet hat. So hat der BVB beispielsweise bei der Entscheidung Wätjen an den VfL aus Bochum abzugeben nicht bedacht, dass die Bochumer mit Mats Pannewig und Cajetan Lenz zwei Talente aus den eigenen Reihen für die selbe Position zur Verfügung haben und die Förderung dieser für den Ruhrpott-Rivalen selbstverständlich Vorrang hat.

Auch auf der Zugangsseite könnten Leihen folgen

In der kommenden Spielzeit geht es für Hille und Co. dann darum, entsprechende Leihen besser vorzubereiten und enger zu begleiten, um vielversprechende Spieler wie die bereits genannten BVB-Akteure gewinnbringender entwickeln zu können.

Darüber hinaus könnten aber auch Leih-Neuzugänge eine Rolle in Dortmund spielen. Gerade vor dem Hintergrund, dass den Schwarz-Gelben ein großer Umbruch bevorsteht, soll Geld eingespart werden, wenn möglich. Dabei könnten Leihgeschäfte auch auf der Zugangsseite eine sinnvolle Alternative darstellen.


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