Der FC Bayern treibt seine Verkäufe voran. Jonah Kusi-Asare, Daniel Peretz, Jonathan Asp Jensen und Alexander Nübel sind bereits (so gut wie) weg und schon bald könnte Bryan Zaragoza folgen. Laut Informationen der Sevilla-nahen Quelle OrgulloBri interessieren sich der FC Sevilla und Deportivo Alavés dafür, Zaragoza unter Vertrag zu nehmen. Zudem soll Espanyol Barcelona die Situation im Auge haben.
Es gibt allerdings bei der Sache einen kleinen Haken. Die interessierten Klubs möchten der Quelle zufolge zunächst ausfindig machen, welche medizinischen Risiken ein Transfer mit sich bringen könnte. Der spanische Flügelspieler hatte zuletzt zwei Monate mit einer Entzündung im Knie zu kämpfen und war deshalb seit Ende April nicht mehr im Einsatz.
Der FC Sevilla soll grundsätzlich der Meinung sein, dass Zaragoza gut ins Team passen würde, zieht aber wohl nur eine Leihe mit Kaufoption in Erwägung. Dies entspricht eigentlich nicht dem Plan der Bayern, die den Außenstürmer zu Geld machen wollen. Welche Konditionen Alavés und Espanyol vorschweben würden, geht aus der Meldung nicht hervor.
Zaragoza zuletzt zwei Jahre auf Leihbasis aktiv
Zaragoza hatte sich dem FC Bayern im Februar 2024 angeschlossen, konnte jedoch in München weder sportlich noch persönlich Fuß fassen. Im Sommer 2024 folgte die erste Leihe nach Osasuna, in der vergangenen Saison war der 24-Jährige als Leihspieler für Celta Vigo und die AS Roma aktiv. Nachdem seine beiden Stationen in La Liga zumindest solide verlaufen waren, kam Zaragoza in Italien auch verletzungsbedingt kaum zum Zug.
Die Bayern haben insgesamt 17 Millionen Euro (Leihe plus Kauf) in Zaragoza investiert und Leihgebühren von gut drei Millionen eingestrichen. Es dürfte nicht mehr realistisch sein, den Außenbahnspieler ohne Verlust an den Mann zu bringen. Vertraglich wäre Zaragoza noch bis zum Sommer 2029 an den FC Bayern gebunden. Sein Marktwert wird auf acht Millionen Euro geschätzt.
Auch Palhinha und Boey sollen gehen
Neben Zaragoza hat Max Eberl auch den Auftrag, Joao Palhinha und Sacha Boey zu Geld zu machen. Bei Palhinha hatte sich ein Verbleib bei Tottenham Hotspur zerschlagen. Aus Italien sollen nun Juventus und die AC Mailand seine Situation genau im Blick haben. Die heißeste Spur führt derzeit aber nach Lissabon, wo Benfica mit Palhinhas Ex-Coach (bei Fulham) Marco Silva ein Angebot vorbereiten soll (90min berichtete).
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