Zwischenzeitlich schien der Klassenerhalt für den Hamburger SV eigentlich nur noch Formsache zu sein. Über die vergangenen Wochen ist der Aufsteiger aber auf den inzwischen 14. Tabellenplatz abgerutscht, hat nur noch trügerische fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Die jüngste Bilanz spricht dabei eine klare Sprache: In den letzten fünf Spielen setzte es drei Niederlagen und zwei Remis. Aus den letzten neun Partien gab es lediglich einen einzigen Sieg.
Huwer sieht "keine Nervosität" und vertraut weiterhin auf Polzin
"Die Frage stellt sich für mich nicht."Huwer über Polzin
Wird der HSV jetzt nochmal nervös? Auch die 1:3-Niederlage im Nordderby gegen Werder Bremen zeigte eine gewisse Hektik auf, nicht zuletzt durch die erneute Unterzahl (und zwei zusätzlichen Roten Karten gegen Staff-Mitglieder), die Nicolai Remberg sehr ärgerten. "Das Wilde ist das, was mich stört. Nach meinem Geschmack war etwas zu viel los", kommentierte Alleinvorstand Eric Huwer das Geschehen an der Weser entsprechend.
Die Frage, ob Merlin Polzin die Lage womöglich nicht mehr ganz im Griff habe, sportlich wie stimmungstechnisch, bügelte Huwer aber direkt ab. "Die Frage stellt sich für mich nicht", betonte er und führte aus: "Ich nehme keine Nervosität wahr, kann aber nachvollziehen, dass der Eindruck nach den Bildern vom Nordderby entsteht."
Die Niederlage in Bremen sei zwar ein "Rückschlag" gewesen, doch genieße der Cheftrainer weiterhin das Vertrauen, während der Glaube an den Klassenerhalt bleibt. "Das Thema ist, wie wir eine mentale Power entwickeln und wieder aufstehen", so Huwer im Hinblick auf die jüngste Ausbeute. Dahingehend habe er aber "totales Vertrauen in die Gruppe" - sowohl in die Mannschaft, als auch in das Trainerteam.
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