Nächste Wende? Eberl bringt brisante Klarheit im Upamecano-Poker
Von Leonard Schmidt

In den vergangenen Tagen hatte sich zunehmend der Eindruck verfestigt, dass die lange Hängepartie um Dayot Upamecano beim FC Bayern kurz vor dem Abschluss steht. Wie die Bild berichtete, soll der Innenverteidiger unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung stehen. Demnach sei eine offizielle Unterschrift noch in diesem Monat erwartet worden. Auch die französische L’Équipe sprach von einer grundsätzlichen Einigung in den entscheidenden Punkten aller beteiligten Parteien.
Im Raum standen dabei konkrete Zahlen. Upamecanos Gehalt sollte demnach auf bis zu 20 Millionen Euro pro Jahr ansteigen. Zusätzlich war von einem Unterschriftsbonus in Höhe von 20 Millionen Euro die Rede. Viele Beobachter gingen bereits davon aus, dass nur noch letzte Formalitäten zu klären seien. Doch nun scheint vor allem Max Eberl selbst auf die Bremse zu treten.
Eberl dementiert Gerüchte
Am Sonntag stellte der Sportvorstand bei DAZN klar, dass es bislang weder eine Unterschrift noch eine finale Einigung gebe: "Was um uns herum geschrieben wird, was man irgendwo vielleicht gehört haben könnte - das sind Konjunktive. Er hat noch nicht zugesagt, er hat alles am Tisch. Warten wir ab, Schritt für Schritt."
Mit diesen Worten nahm der 52-Jährige der aufkommenden Euphorie spürbar den Wind aus den Segeln. Gleichzeitig befeuerte er den Poker um den französischen Verteidiger erneut. Dabei gilt eine Verlängerung von Upamecano sowohl bei den Fans als auch innerhalb des Vereins seit geraumer Zeit als wichtiger Baustein für die sportliche Zukunft.
Weiterhin Geduld gefragt
Trotz der bremsenden Worte Eberls dürften die Gerüchte nicht aus der Luft gegriffen sein. Die übereinstimmenden Berichte mehrerer Medien und die kursierenden Summen lassen darauf schließen, dass die Gespräche weit fortgeschritten sind. Viele Anhänger können sich daher weiterhin darauf einstellen, dass eine Verlängerung eher eine Frage des Zeitpunkts als des Ob ist.
Dennoch mahnt die Vergangenheit zur Vorsicht. Auch beim FC Bayern gab es schon mehrfach Situationen, in denen vermeintlich sichere Verlängerungen oder Transfers am Ende doch eine überraschende Wendung nahmen. Bis zur endgültigen Entscheidung bleibt deshalb nur eines: abwarten.
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