Giulia Gwinn ist eine echte Kämpferin. Zwei Kreuzbandrisse hat die 26-Jährige schon überstanden und gehört trotzdem zu den besten Außenverteidigerinnen in ganz Europa. Sowohl bei den Frauen des FC Bayern München als auch in der Nationalmannschaft.
Und in dieser Saison war Gwinn nach ihrer Innenbandverletzung, die sich bei der Europameisterschaft im letzten Jahr zuzog auch endlich verletzungsfrei geblieben – zumindest bis jetzt.
Gwinn erneut verletzt ausgewechselt
Denn im WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich gab es einen erneuten Verletzungsschock um die 26-Jährige. Gwinn fiel nach einem Zusammenprall mit Gegenspielerin Melanie Brunnthaler unglücklich auf die linke Schulter und blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen.
Zwar versuchte Gwinn im Anschluss noch weiterzuspielen, es war jedoch offensichtlich, dass es für sie nicht mehr weiterging. Für sie kam Carlotta Wamser in die Partie, eine Diagnose bei Gwinn steht zur Zeit allerdings noch aus.
Wie lange fehlt Gwinn?
Der Ausfall kommt gerade für die Bayern-Frauen zur Unzeit. Ende April steht das Halbfinale in der Womens Champions League gegen die Damen des FC Barcelona an. In dieser Partie sind die Münchnerinnen ohnehin schon krasser Außenseiter, ein Ausfall von Gwinn würde die Aufgabe noch schwieriger machen, als sie sowieso schon ist.
Eine kleine positive Nachricht gibt es dennoch: Immerhin hat es dieses Mal nicht ihr Knie erwischt. Keiner weiß, wie oder ob die 26-Jährige nach einem erneuten Kreuzbandriss oder ähnlichem zurück gekommen wäre. Eine Verletzung an der Schulter ist weniger schlimm und braucht zudem auch nicht so lange, um zu verheilen. Es heißt also mal wieder: Daumen drücken für Giulia.
