Werder Bremen hat die Saison 2025/26 mit dem 15. Tabellenplatz in der Bundesliga und einem Vorsprung von drei Punkten auf den Relegationsplatz 16 beendet. Ein Jahr, das man sich an der Weser – auch dank Transfers wie dem von Samuel Mbangula – anders vorgestellt hatte.
Auch die Neubesetzung auf der Trainerbank mit Horst Steffen wollte nicht so recht zünden, weshalb man während der Saison auf Daniel Thioune wechselte. Alles in allem Punkte, die auch Sport-Boss Clemens Fritz in den Fokus stellten und für Kritik im Bremer Fanlager sorgten. Nun hat der Verein eine eindeutige Entscheidung über dessen Zukunft gefällt.
Werder Bremen stärkt Clemens Fritz den Rücken
Wie Werder Bremen in einer offiziellen Mitteilung bekannt gab, hat der Aufsichtsrat nach einer ausführlichen Saisonanalyse die Entscheidung getroffen, an Clemens Fritz festzuhalten, und dem Geschäftsführer das volle Vertrauen ausgesprochen. Das Votum fiel mit 9:0 Stimmen deutlich aus und stärkt dem Bremer Entscheider damit auch künftig den Rücken. Dort heißt es: "Im Anschluss an die Saisonanalyse des Gremiums gab es einen 9:0-Entscheid zugunsten des Geschäftsführers Fußball bei den Grün-Weißen."
Gerade auch der Transfer-Flop um Horst Steffen war ein wichtiger Punkt. "Diese Fehler wurden von Clemens Fritz klar identifiziert, analysiert und dort, wo es möglich war, bereits während der Saison korrigiert. Clemens Fritz ist es unter massivem Druck gelungen, bei der Trainerentscheidung mit Daniel Thioune in einem kurzfristigen, aber professionellen Prozess die richtige Wahl zu treffen. Daniel gelang eine Stabilisierung der Mannschaft und die Erreichung des Klassenerhalts", heißt es in der Meldung. Mit der Verpflichtung von Daniel Thioune konnte sich Fritz also selbst aus dem Dreck ziehen.
Zudem heißt es: "Clemens hat während einer großen Krise Managementqualitäten bewiesen und bereits während der Saison Maßnahmen umgesetzt, um Prozesse und Abstimmungen deutlich zu verbessern."
"Wir sind überzeugt, dass wir mit Clemens Fritz als Geschäftsführer Fußball sehr gut aufgestellt und auf dem richtigen Weg sind."Werder Bremen

In der Mitteilung wurde allerdings ebenfalls sehr deutlich kommuniziert, dass man sich sowohl von der Mannschaft als auch von Clemens Fritz in Zukunft mehr erhofft. "Wir erwarten für die kommende Saison trotz eines deutlich veränderten Kaders eine stabile Entwicklung, Konstanz und offensive Durchschlagskraft. Wir erwarten eine Mannschaft, die wettbewerbsstark zusammengestellt ist und die die Menschen mit einer guten Energie, viel Leidenschaft und einer offensiven Spielweise begeistert. Konkrete sportliche Zielsetzungen und Ambitionen werden definiert, sobald die Kaderplanung für die neue Saison abgeschlossen ist."
Clemens Fritz darf diese Entwicklung weiter verantworten und managen. "Entscheidend ist zunächst, die richtigen strukturellen und personellen Voraussetzungen für eine stabile Entwicklung zu schaffen. Wir sind überzeugt, dass wir mit Clemens Fritz als Geschäftsführer Fußball sehr gut aufgestellt und auf dem richtigen Weg sind", heißt es abschließend in der Meldung.
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