Nach Pannenserie: Jetzt spricht Manuel Neuer über seine Zukunft

Der FC Bayern konnte sich zuletzt nicht mehr zu 100 Prozent auf Manuel Neuer verlassen. Möchte der Routinier trotz der jüngsten Pannenserie weitermachen?
Manuel Neuer spricht über seine Zukunft
Manuel Neuer spricht über seine Zukunft / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Manuel Neuer hat sicherlich nicht die besten Wochen seiner Karriere hinter sich. Angefangen mit einem Patzer beim 2:2 gegen Union Berlin, wackelte der Bayern-Kapitän zuletzt häufiger. Nach seinem Pannen-Abend in London, gab Neuer auch beim Führungstreffer des FC St. Pauli nicht gut aus. Zwar gewannen die Bayern das Duell durch zwei späte Treffer noch mit 3:1, jedoch lässt Neuer zunehmend Zweifel aufkommen, ob eine Vertragsverlängerung für alle Beteiligten das beste ist.

Nach dem Spiel gegen St. Pauli hielt sich der Keeper im Gespräch mit Sky eher bedeckt. "Entscheidend wir sein, wie ich mich fühle. Wir werden in der zweiten Saisonhälfte sehen. Ich werde mir darüber erst im März während der Länderspielpause Gedanken machen", verdeutlichte er.

Neuer schließt Comeback im DFB-Team aus

Damit lieferte Neuer gleichzeitig auch einen weiteren Hinweis, dass er kein Comeback in der Nationalmannschaft erwägt. Wenig später untermauerte er dies auch nochmal klar und deutlich. "Nein. Fakt ist, dass ich aus der Nationalmannschaft bewusst zurückgetreten bin. Mein Fokus liegt ganz klar auf dem Verein", untermauerte.

Zwar konnte Neuer die Spekulationen jüngst auch mit ähnlich klaren Statements nicht zum schweigen bringen, jedoch wird eine WM-Teilnahme von Neuer tatsächlich immer unwahrscheinlicher. Hatte man vor wenigen Wochen noch den Eindruck, Neuer sei der beste Keeper in Deutschland, haben sich nun wieder Zweifel breit gemacht.

Bayern-Verlängerung? Beide Parteien spielen auf Zeit

Dies gilt auch in Bezug auf die Zukunft beim FC Bayern. Zwar hat der 39-Jährige die klare Rückendeckung der Verantwortlichen, jedoch verfolgen auch diese die Neuer-Performances genau. Dass ein neuer Vertrag keine Selbstverständlichkeit sein muss, hat das Beispiel Thomas Müller schon in der letzten Saison gezeigt. Laut Angaben der Bild geht die Tendenz der Bayern-Bosse aber zu einer Verlängerung. Erst dann plant man die Wachablösung in Person von Jonas Urbig. Alexander Nübel ist offenbar eher raus aus der Rechnung.

Der FC Bayern möchte sich mit der Verlängerung allerdings wohl auch bis zum Frühjahr Zeit lassen. Dann könnte aber auch Neuer von sich aus sagen, dass er den Posten räumt. In der Vergangenheit hatte der Kapitän häufig betont, nur weitermachen zu wollen, wenn er das Gefühl hat, dem Team helfen zu können.


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