Es geht hoch her beim 1. FC Köln in den letzten Tagen. Erst verpflichteten die Domstädter Außenverteidiger Gideon Mensah, gefolgt von Innenverteidiger Luka Lochoshvili und machten damit die ersten zwei externen Transfers des Sommers perfekt.
Der größte Coup folgte jedoch am Ende dieser Woche. Die Kölner verpflichteten das englische Offensivtalent Reigan Heskey von Manchester City – und das fest, und nicht wie zuvor kolportiert nur per Leihe. Der 18-Jährige – und Sohn von Sturmlegende Emile Heskey – soll dabei helfen, den Abgang von Jakub Kaminski zu kompensieren.
Sportliche und finanzielle Konkurrenz
So erfreulich die Verpflichtung von Heskey auch ist, bei einem anderem Wunschspieler droht der Effzeh leer auszugehen: Edson Alvarez. Sky berichtet, dass ein Deal mit dem mexikanischen WM-Fahrer aktuell schlicht zu teuer sei – auch wenn Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler die Hoffnung auf eine Verpflichtung des 28-Jährigen noch nicht komplett aufgegeben hat.
Dennoch täte der Effzeh gut daran, andere Ziele ins Visier zu nehmen, denn mit Benfica Lissabon hat sich hochkarätige Konkurrenz in den Poker eingeschaltet. Die Portugiesen können nicht nur finanziell ein attraktiveres Paket schnüren, sondern locken obendrein mit Champions-League-Fußball.
Wird es jetzt doch Skhiri?
Sollte Benfica Ernst machen im Werben um Alvarez, könnte die Personalie Ellyes Skhiri wieder heißer werden. Der 31-Jährige hat bei Eintracht Frankfurt wohl keine Zukunft mehr und soll einer Rückkehr zum Effzeh offen gegenüberstehen.
Zum aktuellen Zeitpunkt scheint ein Comeback von Skhiri wahrscheinlicher als eine Verpflichtung von Alvarez. Kessler hat in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass er finanziell keine Risiken eingeht, sondern besonnen auf dem Transfermarkt agiert. Auch wenn Alvarez das Niveau der Mannschaft zweifellos enorm anheben würde, scheint in Köln die finanzielle Vernunft mittlerweile vorherrschend zu sein.
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