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Nach grober Generalkritik: Schröder-Rüffel für Kleindienst

Die deutliche Kritik von Tim Kleindienst an der Fohlenelf hat für den Stürmer ebenfalls etwas Kritik nach sich gezogen.
VonYannik Möller
Tim Kleindienst wurde nun für seine Kritik selbst kritisiert
Tim Kleindienst wurde nun für seine Kritik selbst kritisiert | Christian Verheyen/GettyImages

Nach der zweiten Niederlage am zweiten Spieltag, in diesem Fall sogar im Heimspiel nach einer eigenen 3:1-Führung, wollte sich Tim Kleindienst offenbar nicht mehr zurückhalten.

"Wir sollten mal schleunigst unseren Fokus so hochfahren, dass er auch 90 Minuten hält. Keine Ahnung, woran es liegt. Weniger TikTok gucken oder was weiß ich, ist mir eigentlich wurscht, was sie machen", wetterte er dabei zwar nicht nur, aber doch vorrangig gegen die jüngeren Spieler (90min berichtete).

Schröder und Polanski einig: Die Kritik von Kleindienst war etwas drüber

Aufgrund dieser sehr deutlichen und auch spezifischen Kritik gab es der Bild zufolge ein Gespräche zwischen Kleindienst und den Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach – und zwar direkt zum Auftakt in die aktuelle Trainingswoche. Die Chefetage war mit dem Ton der Kleindienst-Kritik nicht einverstanden, was dem 31-jährigen Angreifer auch zu verstehen gegeben wurde.

"Die Aussagen, die Tim unmittelbar nach dem Spiel getätigt hat, waren angesichts des Spielverlaufs verständlicherweise emotionsgesteuert. Wie wir alle war er nach dem Schlusspfiff frustriert", ordnete Rouven Schröder die Kritik von Kleindienst gegenüber der Bild zunächst ein. Der Sportdirektor weiter: "Wir kennen Tim, er ist ein Mann der deutlichen Worte. Auch deswegen ist er unser Spielführer. Mit etwas Abstand sieht auch er ein, dass er mit einigen seiner Aussagen drüber war."

Jeder wisse allerdings, was und wie Kleindienst seine Kritik gemeint habe, betonte auch Eugen Polanski. "Ich glaube, Tim war dabei aus der Emotion heraus vielleicht ein Stück weit drüber. Aber es geht schon in die richtige Richtung, die Wortwahl vielleicht nicht", so der Cheftrainer. Die Richtung, dass die Mannschaft über die vollen 90 Minuten fokussiert sein müsse, um ein gutes Spiel abzuliefern und dann auch die drei Punkte mitzunehmen, sei jedenfalls korrekt.

Kritik hatte es auch von einigen Borussia-Fans gegeben, die die Kleindienst-Schelte als zu viel empfanden. Die Fohlenelf wird nun gefordert sein, beim SC Freiburg den frühen Negativtrend umzukehren.


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