Jens Castrop wird Borussia Mönchengladbach wohl in den kommenden Wochen fehlen. Der 23-Jährige hat sich im Testspiel gegen Rottach-Egern (15:0) verletzt, jedoch offenbar nicht so schlimm wie anfänglich befürchtet. Zunächst stand im Raum, dass der Mittelfeldspieler aufgrund seiner Schulterverletzung die gesamte Hinrunde ausfallen könnte. Dies ist aber offenbar nicht der Fall.
Wie schnell Castrop wieder zur Verfügung stehen wird, ist allerdings noch unklar. Bild-Angaben zufolge werden bei Castrop derzeit noch Untersuchungen durchgeführt und Experten-Meinungen eingeholt. Dann soll entschieden werden, ob eine Operation nötig ist oder auch eine konservative Behandlung erfolgversprechend ist.
Für Castrop ist das Trainingslager jedenfalls beendet. Der südkoreanische Nationalspieler soll noch am Donnerstag seine Heimreise nach Mönchengladbach antreten.
Castrop-Verletzung sorgt für dramatische Szenen
Castrop hatte sich im Test gegen Rottach-Egern nach gut einer Stunde verletzt, nachdem er ohne Gegnereinwirkung zu Boden gegangen war und offensichtlich große Schmerzen verspürte. Die Mediziner fixierten seine Schulter, ehe Castrop eigentlich den Rasen verlassen sollte. Beim Versuch sackte der Spieler jedoch nochmals zusammen, weil sein Kreislauf aufgrund der Schmerzen zusammengebrochen war. Der Gladbacher wurde daraufhin mit der Trage abtransportiert und ins Krankenhaus gebracht.
Selbst wenn die Verletzung nun offenbar nicht ganz so dramatisch wie befürchtet ist, steigen die Sorgen bei Trainer Eugen Polanski vor dem Saisonstart. Nun stellt sich vor allem die Frage, wer das Mittelfeldzentrum gemeinsam mit Philipp Sander bilden wird. Als Kandidaten kommen Enzo Leopold, Zento Uno und Kevin Stöger infrage. Die kommenden beiden Trainingswochen dürften entscheiden, wer im Pokal gegen Schott Mainz am 23. August zum Einsatz kommt. Am 29. August geht es für die Fohlen im Rahmen des ersten Bundesliga-Spieltags der neuen Saison nach Leipzig.
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