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Nach Fan-Eklat gegen Real: UEFA gibt Strafe gegen den FC Bayern bekannt

Der FC Bayern erhält keine Zuschauer-Strafe in Hinblick auf das Champions-League-Spiel gegen Paris Saint-Germain.
Der FC Bayern kommt mit einer milden Strafe davon
Der FC Bayern kommt mit einer milden Strafe davon | KARL-JOSEF HILDENBRAND/GettyImages

Der FC Bayern ist nach dem Fan-Eklat beim Champions-League-Spiel gegen Real Madrid mit einem blauen Auge davongekommen. Die Münchner müssen bekom kommenden Halbfinal-Spiel gegen Paris Saint-Germain nicht auf Zuschauer verzichten. Die UEFA erklärte, dass lediglich eine Geldstrafe gegen den deutschen Rekordmeister verhangen wurde. Dabei handelt es sich um die für Bayern-Verhältnisse sehr überschaubare Summe von insgesamt 59.625 Euro.

40.000 Euro davon entfallen auf die Innenraumverletzung. Weitere 14.00 Euro wurden für das Blockieren öffentlicher Durchgänge fällig. Die verbliebenen 5.625 Euro wurden aufgrund des Werfens von Gegenständen in Rechnung gestellt. Wichtig für den FC Bayern dürfte aber nur sein, dass man gegen PSG ein ausverkauftes Haus hat – und genau das wird der Fall sein.

Medienvertreter bei Fan-Aktion verletzt

Auslöser der Emittlungen waren die Szenen, die sich nach dem späten Treffer von Luis Diaz abgespielt haben. Fans aus der Südkurve stürmten Richtung Spielfeldrand, überquerten Absperrungen und feierten mit der Mannschaft den prestigeträchtigen Erfolg gegen die Königlichen. Dabei gerieten sie jedoch auch mit Fotografen in Konflikt. Dabei wurden Medienvertreter verletzt.

Bayerns Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hatte betont, dass es sich nicht um einen klassischen Platzsturm gehandelt haben, sondern es sich vielmehr um spontane Szenen aus purer Euphorie gehandelt habe. Die UEFA ist offenbar der gleichen Ansicht, weshalb die Strafe überschaubar ausgefallen ist.

FC Bayern steht unter Beobachtung

Trotzdem muss dem FC Bayern klar sein, dass sie bei der UEFA unter Beobachtung stehen. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Fan-Vergehen. Sollte es in Kürze zu einem weiteren Vorfall kommen, dürften die Konsequenzen heftiger ausfallen.

Die Münchner gastieren in der Champions League zunächst am 28. April in Paris, ehe am 6. Mai das Rückspiel in der ausverkauften Allianz Arena steigen wird. Ziel ist es natürlich, das Ticket für das Finale zu lösen, das am 31. Mai in Budapest steigen wird.


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