Nach Eintracht-Niederlage in München: Darüber ärgert sich Riera besonders

Eintracht Frankfurt hat sich beim FC Bayern trotz der Niederlage im Großen und Ganzen ordentlich verkauft. Trainer Albert Riera war mit einem Aspekt aber besonders unzufrieden.
Trainer Albert Riera hat bei Eintracht Frankfurt vieles verändert
Trainer Albert Riera hat bei Eintracht Frankfurt vieles verändert / Marcel Engelbrecht - firo sportphoto/GettyImages
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Mit seiner extrem impulsiven Art konnte Albert Riera nach nur wenigen Wochen bei Eintracht Frankfurt neues Feuer entfachen und für positive Veränderungen im Spiel der Hessen sorgen. Diese waren vor allem beim 3:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach, in Teilen aber auch bei der 2:3-Niederlage beim FC Bayern zu erkennen. Allerdings ist der Spanier bei negativen Einflüssen auch in der Lage, aus der Haut zu fahren.

Die Verteidigung von Standardsituationen könnte dafür gesorgt haben, es dieser Tage in der Eintracht-Kabine womöglich etwas lauter wurde. Denn dadurch am Samstag fiel der frühe, spielentscheidende Doppelschlag der Bayern in der 16. und 20. Minute, der die Frankfurter um überraschende Punkte in der Allianz Arena brachte.

"Das ist es, was ich an der ersten Halbzeit bedauere. Das war das Erste, noch vor der taktischen Änderung, was ich angesprochen habe", erklärte der sichtlich verärgerte Riera (via Bild). "Ich sagte: Wir liegen durch zwei Standardsituationen hinten. Zumindest gegen eine große Mannschaft muss man bei Standards perfekt sein. Wenn man danach Gegentore kassiert, sind die Chancen sehr gering.“

Nicht gut genug aufgepasst: Harry Kane nutzte eine Bayern-Ecke zum Tor gegen die Eintracht
Nicht gut genug aufgepasst: Harry Kane nutzte eine Bayern-Ecke zum Tor gegen die Eintracht / Marcel Engelbrecht - firo sportphoto/GettyImages

"Diese Situation können wir vermeiden, wir müssen den Spieler blocken, der zum kurzen Pfosten läuft. Aber ja, kleine Details. Wir müssen an diesen Details arbeiten. Bei Standards müssen wir ein Top-Team sein. Perfektion existiert nicht, aber wir müssen spitze sein", forderte der 43-jährige Coach.

Bei Standards nur Durchschnitt - Riera kündigt Maßnahme an

Die beiden angesprochenen Gegentreffer durch Aleksandar Pavlovic und Harry Kane waren bereits Frankfurts Standardgegentreffer acht und neun, womit die Adler in der Bundesliga im Durchschnitt liegen. Eine Mannschaft mit Europapokal-Ansprüchen darf hier durchaus Verbesserungspotenzial sehen.

"Das ist der Grund, warum ich und mein Stab sicherstellen werden, dass wir jetzt daran arbeiten. Bisher haben wir 30 Prozent unserer Zeit dafür aufgewendet, diese Woche werden es jetzt 40 Prozent sein", kündigt Riera daher wenig überraschend an.

Ob diese Maßnahme Früchte trägt, wird schon am kommenden Sonntag (17:30 Uhr) zu sehen sein. Dann trifft die Eintracht auf den SC Freiburg, einen direkten Konkurrenten im Kampf um die internationalen Plätze.


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