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Nach Cramer, Ricken und Co.: Verlängert der BVB auch mit Sammer?

Noch eilt eine Vertragsverlängerung von Matthias Sammer beim BVB nicht. Trotzdem dürfte die Zusammenarbeit dieses Mal etwas genauer beleuchtet werden.
VonYannik Möller
Lars Ricken (li.) im Austausch mit Matthias Sammer
Lars Ricken (li.) im Austausch mit Matthias Sammer | Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages

Zuletzt wurden bei Borussia Dortmund gleich mehrere Verträge unterschrieben. Thomas Treß, der Finanzchef des Klubs, hat bis 2028 verlängert. Carsten Cramer, Vorsitzender der Geschäftsführung, sogar bis 2031. Und Lars Ricken, Sportchef bei Schwarz-Gelb, soll vorerst bis 2030 in seinem aktuellen Amt bleiben. Zugleich dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch Niko Kovac sein zum Sommer auslaufendes Arbeitspapier verlängert.

Auf den ersten Blick scheint der BVB somit die komplette Führungsriege auch über die nächsten Jahre an den Verein gebunden zu haben. Von Matthias Sammer hingegen, der nun schon seit rund achteinhalb Jahren als Berater bei den Dortmundern tätig ist, war soweit nichts zu hören.

Sammer-Vertrag noch kein konkretes Thema: Cramer und Ricken müssen abwägen

Der Bild zufolge ist sein Vertrag noch bis zum Sommer 2028 und damit knapp anderthalb Jahre lang gültig. Eine Vertragsverlängerung muss also zumindest in rein zeitlicher Hinsicht noch kein konkretes Thema sein. Doch angesichts der anderen personellen Weichenstellungen stellt sich zumindest die Frage, ob die Vereinsführung auch mit Sammer noch mehrere Jahre zusammenarbeiten möchte.

Cramer und Ricken werden es sein, die früher oder später entscheiden müssen, ob der BVB die Zusammenarbeit mit Sammer fortsetzen wird. Trotz der inzwischen langen Partnerschaft scheint dies soweit nicht unbedingt in Stein gemeißelt zu sein.

Laut der Bild tauscht sich beispielsweise Ole Book weitaus weniger mit Sammer rund um die Transferangelegenheiten aus, als es Sebastian Kehl zuvor getan hat. Der neue Sportdirektor setzt eher auf sein eigenes Netzwerk und seine eigenen Ideen, heißt es. In dieser Hinsicht wäre ein externer Berater soweit also nicht mehr nötig.

Nils-Ole Book
Ole Book scheint den Austausch mit Sammer seltener zu suchen | Christof Koepsel/GettyImages

Anders sieht es wiederum in der Beziehung zu Kovac aus. Die Bild spricht von einem engen Draht zwischen den beiden, gleich mehrfach pro Woche sollen sich die beiden austauschen. Regelmäßig hole sich Kovac entsprechend Rat von Sammer, heißt es.

Während Sammer also in Transferthemen kaum noch Input liefern muss oder soll, scheint er vom Cheftrainer nach wie vor sehr geschätzt zu werden. Mit Hans-Joachim Watzke ist jedoch sein Hauptpartner, mit dem die Berater-Funktion zunächst vorrangig ausgehandelt und auch ausgeführt wurde, nicht mehr in direkt-ausführender Position. Cramer und Ricken werden zum gegebenen Zeitpunkt abwägen müssen. Immerhin scheint sich Sammer vorsichtshalber auch schon gegenüber dem DFB für eine ähnliche Rolle angeboten zu haben (90min berichtete).


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