Nach Badé: Leverkusen droht weiterer prominenter Ausfall
Von Dominik Hager

Bayer 04 Leverkusen hat ein schmerzliches Wochenende hinter sich. Die Werkself verlor mit 0:1 bei Union Berlin und muss in den kommenden Wochen auf Abwehr-Leader Loic Badé verzichten. Das ist aber offenbar noch nicht alles.
Laut Informationen der Bild droht Leverkusen ein Ausfall von Mittelfeld-Star Malik Tillman. Der 23-Jährige hat im Spiel gegen die Eisernen in der dritten Minute einen Schlag von Stanley Nsoki auf das rechte Sprunggelenk abbekommen. Der 26-Jährige hatte Glück, nur mit einer Verwarnung davon gekommen zu sein, während sein Gegenspieler offenbar eine Blessur davontrug.
Tillman-Entscheidung folgt wohl nach dem Abschlusstraining
Tillman biss zwar auf die Zähne und spielte 90 Minuten durch, humpelte aber nach dem Abpfiff klar ersichtlich. Nun sei es dem Bild-Bericht zufolge fraglich, ob Kasper Hjulmand am Dienstagabend auf Tillman bauen kann. Die Werkself muss hier im Rahmen der Champions-League-Playoffs (ab 21 Uhr) gegen Olympiakos Piräus ran. Zwar liegt der Vorteil nach dem 2:0-Sieg im Hinspiel bei Bayer 04, jedoch ist die Personallage nicht ganz optimal.
Das Abschlusstraining am Montag soll genauere Aufschlüsse zulassen, ob der Mittelfeld-Motor mit dabei sein kann oder nicht. Das nächste Bundesligaspiel stände am 28. Februar gegen den FSV Mainz 05 an. Spätestens hier sollte Tillman wieder zur Verfügung stehen.
Tillman erfüllt die Erwartungen noch nicht ganz
Tillman spielt bislang eine ordentliche, aber nicht außergewöhnlich gute Saison. In Summe steht er bei sechs Pflichtspieltoren und einem Assist, was für einen offensiven Mittelfeldspieler durchwachsen ist. Dies gilt erst Recht, wenn man bedenkt, dass er den Leverkusenern 35 Millionen Euro gekostet hat.
Immerhin ist er aber mehr oder weniger gesetzt, wenngleich er im Hinspiel in Piräus nur als Joker zum Einsatz kam. Eine ähnliche Rolle könnte der angeschlagene Spieler nun am Dienstag auch wieder übernehmen.
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