Nach Abschied aus Gladbach: Wie läuft es jetzt bei Oscar Fraulo?

Oscar Fraulo galt in Gladbach als spannendes Talent, doch der Durchbruch blieb aus. Jetzt sollte er in England einen Neustart schaffen, aber auch bei Derby County lief es bisher eher wechselhaft.
Oscar Fraulo gegen Leeds United im FA Cup
Oscar Fraulo gegen Leeds United im FA Cup | Marc Atkins/GettyImages

Nach nur sieben Einsätzen und einem Torerfolg für Borussia Mönchengladbach wechselte Oscar Fraulo im Januar für 400.000 Euro zu Derby County in die Championship. Dort unterschrieb er einen Vertrag bis 2029. Den Schritt nach Deutschland wagte der Däne bereits 2022, als er vom FC Midtjylland in die Bundesliga wechselte.

Zwei Millionen Euro kostete der Transfer damals. Beim 4:0 gegen St. Pauli erzielte er sogar sein erstes Tor für die Gladbacher. Trotzdem schaffte es das Talent nie wirklich, sich dauerhaft für die erste Mannschaft zu empfehlen. Dabei waren die Erwartungen an den Dänen durchaus hoch. Der ehemalige Geschäftsführer Sport Roland Virkus erklärte damals: "Wenn er das macht, sind wir davon überzeugt, dass er das Potenzial für höhere Aufgaben hat."

Keine Zukunft trotz ordentlicher Leihe

Überraschend ist Fraulos Entwicklung auch deshalb, weil er bei seiner Leihe beim FC Utrecht in der Eredivisie ordentlich liefern konnte. Mit 64 Einsätzen und 13 Torbeteiligungen blieb diese Station bis heute sein erfolgreichster Karriere-Zwischenstopp.

Wie läuft es bei Derby County?

Bei seiner aktuellen Station in England läuft es für Fraulo bislang eher wechselhaft. Er kommt auf neun Einsätze und 247 Minuten für die Profimannschaft. Mit erst einem Startelf-Einsatz in der Liga lässt sich noch nicht sagen, dass er in Derby schon wirklich angekommen ist.

Zuletzt lief er sogar für die eigene U21 auf. Bei der 2:4-Niederlage gegen die Jugendmannschaft von West Bromwich Albion konnte er zumindest laut Statistik keinen Einfluss auf das Spiel nehmen.

Der Start in sein neues Kapitel ist damit noch nicht perfekt. Mit 22 Jahren hat Fraulo aber weiterhin Potenzial und Entwicklungsspielraum auf seiner Seite. Blickt man auf seine Zeit in Utrecht und die grundsätzlichen Ansätze in seinem Spiel, bleibt die Hoffnung, dass er bei Derby bald die nächsten Schritte macht.


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