"Muss irgendwas im Silvester-Menü gewesen sein": Kwasniok schwärmt von Neuzugang

Alessio Castro-Montes war in der Hinrunde noch kein Faktor. Nun soll alles anders werden.
Alessio Castro-Montes (mitte) könnte in der Rückrunde eine größere Rolle spielen
Alessio Castro-Montes (mitte) könnte in der Rückrunde eine größere Rolle spielen / picture alliance/GettyImages
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Zwei Millionen Euro hat der 1. FC Köln im Sommer für Alessio Castro-Montes springen lassen, jedoch ist bislang wenig dabei rumgekommen. Der 28-Jährige erhielt in der Bundesliga gerade mal vier Einsätze und spielte dabei in Summe 90 Minuten. Allerdings scheint der Neuzugang alles daran zu setzen, in der Rückrunde ein größerer Faktor zu werden.

"Irgendetwas muss in seinem Silvester-Gala-Menü gewesen sein. Es hat ihm jedenfalls gutgetan. Er hat die Woche gut genutzt, um voller Selbstbewusstsein auf sich aufmerksam zu machen. Er scheint jetzt angekommen zu sein", zeigte sich Coach Lukas Kwasniok begeistert.

Eine Wunsch-Schlagzeile sieht der Köln-Coach bereits vor sich. "Es wäre doch schön, wenn Monti am Ende der Saison über sich lesen würde, dass die Hinrunde schwierig war, er in der Rückrunde aber zu einem Unterschiedsspieler geworden ist", blickte er voraus.

Köln nach gutem Saisonstart zuletzt wenig erfolgreich

Nötig hätten es die zuletzt schwächelnden Kölner durchaus. Zwar ist der Effzeh gut in die Saison gestartet, hat in den letzten Hinrunden-Wochen aber nicht gerade gut gepunktet. Der Aufsteiger hat aus den letzten sechs Partien lediglich zwei Punkte geholt und ist auf den elften Platz durchgereicht worden. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nur vier Punkte.

Castro-Montes hat bis zum Sommer für den belgischen Klub Union Saint-Gilloise gekickt. Der rechte Mittelfeldspieler absolvierte für den Klub insgesamt 82 Pflichtspiele. Dabei gelangen ihm sechs Tore und acht Assists. Vor seinem Wechsel nach Köln im Sommer 2025 musste sich der 28-Jährige aber noch von einem Muskelbündelriss erholen, welchen er sich Ende 2024 zugezogen hatte.

Es ist ja keine Seltenheit, dass es ein wenig länger dauert, sich von solchen Missgeschicken zu erholen. Nun scheint der Mittelfeld-Mann aber topfit und voller Tatendrang zu sein.


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