Die Situation von Jamal Musiala stand in den letzten Tagen und Wochen beim FC Bayern München unter einem ganz speziellenLicht. Nachdem der Mittelfeldstar des Rekordmeisters in zwei aufeinanderfolgenden Spielen der Münchner auf dem Platz zusammengebrochen war, gingen Musiala und der Verein mit den Gründen dafür an die Öffentlichkeit.
Diese offenbarten, dass der 23-Jährige an einer neurologischen Erkrankung leidet, die eine spezielle Behandlung und Medikation erforderlich macht und den deutschen Nationalspieler seit geraumer Zeit im Alltag begleitet.
Durch den späten aber offenen öffentlichen Umgang damit konnten die Sorgenfalten um die sportliche Zukunft des Dribbelkünstlers zumindest etwas geschmälert werden - sorgen aber weiterhin für Fragezeichen. Unter anderem stellt sich aktuell neben der künftigen Leistungsfähigkeit auch die Frage, wann Musiala sein Comeback geben wird, nachdem er in den letzten Spielen der Bayern geschont wurde.
Musiala-Comeback gegen Osnabrück unwahrscheinlich
FC-Bayern-Insider und Sky Sport-Reporter Kerry Hau hat auf seinem X-Account nun über den aktuellen Stand rund um Jamal Musiala berichtet.
"Jamal Musiala konnte auch am Sonntag voll mit der Mannschaft des FC Bayern trainieren. Ein Kaderplatz für das Spiel im DFB-Pokal in Osnabrück gilt aber als unwahrscheinlich. Musiala soll weiter behutsam aufgebaut werden."Kerry Hau auf X

Nachdem Jamal Musiala zuletzt im Franz-Beckenbauer-Supercup und zum Bundesligaauftakt gegen den VfB Stuttgart geschont wurde, könnte sich das anstehende DFB-Pokalduell der Münchner am kommenden Mittwoch gegen den Zweitligisten VfL Osnabrück als Möglichkeit anbieten, ihm sein Comeback zu ermöglichen. Doch wie realistisch ist das?
Wie Kerry Hau berichtet, konnte Musiala am heutigen Sonntag wieder voll am Training des Rekordmeisters teilnehmen und die Übungen offenbar ohne Probleme absolvieren. Allerdings gilt die Option Musiala in den Spieltagskader für das Pokalspiel aufzunehmen als eher unwahrscheinlich. Musiala solle wohl weiterhin behutsam aufgebaut und geduldig zurück an Pflichtspiele herangeführt werden.
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